Stolberg-Mausbach - Stadtmeisterschaft: Rote Karten gegen Spieler und Torhüter

Stadtmeisterschaft: Rote Karten gegen Spieler und Torhüter

Von: Thomas Waltl
Letzte Aktualisierung:
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Beim Spiel des TSV Donnerberg gegen den BSC Schevenhütte waren die Rollen eigentlich von Beginn an klar verteilt. A-Ligist Donnerberg siegte am Ende mit 3:0. Foto: T. Waltl
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Im Viertelfinalspiel DJK Dorff gegen ASA Atsch ging es eher ruppig zur Sache. Foto: T. Waltl

Stolberg-Mausbach. Die Stolberger Stadtmeisterschaft geht in die entscheidende Phase. Am zweiten und damit letzten Viertelfinalspieltag sind mit dem TSV Donnerberg und den Sportfreunden DJK Dorff die zwei weiteren Halbfinalisten ermittelt worden. Einen Tag zuvor waren schon die Spielgemeinschaft Stolberg und der SV Breinig siegreich gewesen.

Los ging es bei angenehm warmen Temperaturen auf der Sportanlage des Gastgebers Grün-Weiß Mausbach mit dem Spiel des TSV Donnerberg gegen BSC Schevenhütte. Und es war wirklich etwas los rund um den Aschenplatz in Mausbach. Mehr als 150 Zuschauer im Laufe des Abend wollten sich die Viertelfinalspiele nicht entgehen lassen.

Rollen klar verteilt

Die Rollen im ersten Spiel des Tages waren klar verteilt. Dem ambitionierten A-Ligisten vom Donnerberg wurde gegen den Aufsteiger in die Kreisliga C aus Schevenhütte die klare Favoritenrolle zugeschrieben. Und nach anfänglichem Abtasten auf beiden Seiten entwickelte sich das Spiel auch in diese Richtung. Die Donnerberger attackierten früh und spielten sich einige sehenswerte Chancen heraus, die sie aber nicht nutzten.

Knapp daneben

So zum Beispiel in der 20. Minute, als Jens Hansen alleine auf den gegnerischen Torhüter zulief und die Kugel knapp neben das Tor schob. Es dauerte bis kurz vor der Pause – gespielt wurden jeweils zwei mal 30 Minuten – ehe der Ball zum ersten Mal an diesem Abend im Netz landete. Bülent Cura ließ dem Schevenhütter Torhüter keine Chance und schoss den TSV Donnerberg aus kurzer Distanz in Führung.

Nach der Pause erhöhte der A-Ligist den Druck, und Jens Hansen entschied nach den vielen vergebenen Chancen mit seinem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Zu einem kleinen Aufreger kam es dann aber doch noch. Als der BSC Schevenhütte zehn Minuten vor Schluss zu einer aussichtsreichen Torchance kam, verhinderte diese der Donnerberger-Schlussmann Robert Täffner mit der Hand allerdings außerhalb des Strafraums. Er wurde wegen dieses Vergehens mit der Roten Karte des Feldes verwiesen.

Doch auch mit einem Mann weniger blieb es beim 3:0 für den TSV Donnerberg, der nun nach dieser Aktion aber für den Rest des Turniers auf den erfahrenen Torhüter verzichten muss.

Aus der gleichen Liga

Im zweiten Spiel des Abends trafen mit den Sportfreunden DJK Dorff, Aufsteiger in die Kreisliga C, und ASA Atsch, Absteiger in Kreisliga C, zwei ligagleiche Konkurrenten aufeinander. Das Spiel war dann auch eines auf Augenhöhe und sehr umkämpft. Nicht selten putzte sich ein Spieler nach einem Foul den Staub des Aschenplatzes von der Hose.

Chancen Mangelware

Mehr vom Spiel in der ersten Hälfte hatte die Atscher Mannschaft, zwingende Torchancen blieben aber Mangelware. Die größte Chance von Mike Denninghof nach gut 20 Minuten ging nur an den Pfosten des Dorffer Tores.

Das sollte sich dann nach der Pause rächen. So sorgte Daniel Krumpen neun Minuten vor Schluss, in der 51. Minute, für die Führung der Sportfreunde aus Dorff in einer ausgeglichenen Partie. Danach wurde es aber noch einmal so richtig hektisch. Die Dorffer versuchten das Ergebnis über die Zeit zu bringen, während ASA Atsch alles nach vorne warf. Kurz vor Abpfiff landete der Ball dann auch im Netz, doch der Ausgleichstreffer zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht.

Zwei Spieler der nun aufgebrachten Atscher wurden anschließend noch mit der roten Karte vom Platz gestellt. Die DJK Dorff darf nach dem knappen Überraschungssieg in der ersten Runde gegen VfL Vichttal und dem ebenso knappen Triumph gegen ASA Atsch weiterhin vom Titel bei der Stadtmeisterschaft träumen.

Bereits am Freitag geht es mit dieser auch weiter. Dann spielen vier Mannschaften um den Einzug ins große Finale. Den Anfang macht die SG Stolberger gegen den SV Breinig um 18.45 Uhr. Gleich darauf, um 20 Uhr, treffen der TSV Donnerberg und die Sportfreunde DJK Dorff aufeinander.

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