Stadt Stolberg befürwortet die Aufstellung weiterer Windräder

Von: oha
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Stolberg. Die Grünen im Rat der Stadt Stolberg befürworten weiterhin die Aufstellung weiterer Windräder vor Ort.

„Ja, das ist immer noch so, betont Fraktionssprecherin Dina Graetz. Die Nutzung der Windkraft sei vor allem umweltfreundlich. Graetz: „Ich habe doch lieber Windräder als ein Kohlekraftwerk vor der Haustüre. Als Standort für weitere Windräder in Stolberg ist nach Ansicht der Grünen-Politikerin der Laufenburger Wald geeignet: „Hier wären die Auswirkungen auf das Umfeld nicht so dramatisch.“

Der Untergrund in diesem Waldbereich bestehe aus Schieferboden, so dass etwa Öl der Rotoren nicht tief ins Erdreich eindringen könne. Außerdem liege die Anfahrt zu den zuletzt diskutierten Standorten im Laufenburger Wald „unproblematisch“. Sie seien rasch von der Straße aus zu erreichen. Graetz gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass nicht nur Wald schützenswert sei. Die Ratspolitikerin macht deutlich: „Auch eine Wiese kann ökologisch sehr wertvoll und schützenswert sein.“

Die Linken im Stolberger Stadtrat wollen zwar die regenerativen Energien in Deutschland fördern, „aber nicht auf Biegen und Brechen“, wie Fraktionschef Matthias Prußeit sagt. Die Fraktion habe sich Windparks in anderen Städten angesehen und dabei festgestellt: „In der Nähe von Windrädern zu wohnen, ist kein Vergnügen.“

Wenn Windkraft, dann müsse sie verträglich eingesetzt werden. Also nicht zu nahe an der Wohnbebauung, aber auch nicht in Naturschutzgebieten. Für Stolberg bedeute dies: „Die ausgewiesenen Standorte sind nicht optimal.“ Windkraft sei nur im Konsens aller möglich, so Prußeit. „Man kann sie nicht gegen den Willen der Bürger durchsetzen.“

Wie berichtet, hatte die CDU-Mehrheitsfraktion im Stadtrat Plänen für die weitere Aufstellung von Windrädern in Stolberg eine Absage erteilt. Man wolle weder Anwohnern noch der Natur schaden. Die SPD-Fraktion will die Chance, durch Windkraft umweltfreundlich Energie zu gewinnen, noch nicht zu den Akten legen.

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