Stadt möchte 875.000 Euro in neue Fahrzeuge investieren

Von: -jül-
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In Kürze sollen zahlreiche neue Fahrzeuge fürs Betriebsamt und die Feuerwehr angeschafft werden. Foto: J. Lange

Stolberg. Über einen beträchtlichen Fuhrpark verfügt die Kupferstadt vor allem in zwei Abteilungen: Die Feuerwehr mit mehr als 40 und das Technisches Betriebsamt (TBA) mit mehr als 30 Fahrzeugen müssen regelmäßig Altfahrzeuge austauschen. Aber auch neue Fahrzeugtypen halten so Einzug in den Fuhrpark.

Auf seiner Sitzung am 10. November soll der Vergabeausschuss über die Beschaffung einer Asphaltfräse für das TBA befinden. In Verbindung mit der im vergangenen Jahr beschafften, beheizbaren Asphalttherme sollen mit der Neuerwerbung zukünftig Asphaltreparaturen kostengünstiger und schneller erfolgen können, erläutert Tobias Röhm. Bisher wurden Stellen mit Asphaltschäden entweder mittels Kalt- oder Heißasphalt geflickt, komplett inklusive Tragschicht ausgebaut oder es sei für eine Maßnahme eine Asphaltfräse gemietet worden, so der Technische Beigeordnete weiter. Mit einer auf städtische Straßenverhältnisse ausgelegte Fräse könnten Reparaturen sauberer und fachgerechter ausgeführt und die Gefahr von Folgeschäden erheblich verringert werden. 110.000 Euro sind im Haushalt 2017 zur Beschaffung eingeplant.

Ein weiteres Spezialfahrzeug mit schmaler Spur, Allrad und hoher Zuladung soll für die Friedhofsabteilung des TBA mit insgesamt mehr als 30 Fahrzeugen geordert werden. Dieser ebenfalls mit rund 110.000 Euro kalkulierte Ladog soll ein Fahrzeug mit Erstzulassung 1999, 4200 Betriebsstunden und 210.000 Kilometer auf dem Buckel im kommenden Jahr ersetzen.

Um effizienter und vielfältiger arbeiten zu können, möchte das TBA seinen Lkw-Fuhrpark weitgehend auf Fahrzeuge mit Abrollvorrichtung umstellen. Der Betrieb mit Containern entspricht einer Empfehlung der vor drei Jahren erstellten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Ein schneller Wechsel von Kippermulde auf Winterdienststreuer, Asphalttherme, etc. werde so gewährleistet. Während bereits im vergangenen Jahr solch ein Groß-Lastwagen beschafft worden war, soll nun eine weitere Ersatzbeschaffung mit Ladekran und Abroll-Containeraufbau für einen Alt-Lkw erfolgen, der bereits seit 2012 abgeschrieben ist und rund 210.000 Kilometer auf dem Tacho hat. Es wird mit Kosten von 235.000 Euro kalkuliert.

Steigende Einsatzzahlen im Rettungsdienst haben nicht nur dazu geführt, dass die Feuerwehr nach fünf Jahre währender externer Vergabe den zweiten Rettungstransportwagen (RTW) seit vergangenem Jahr wieder rund um die Uhr selbst stellt, sondern die beiden Fahrzeuge auch stark belastet sind. Die beiden RTW sind seit 2009 im Dienst und sind seitdem 172.000 und 164.000 Kilometer gefahren worden.

„Aufgrund der hohen Einsatzzahlen sind beide Fahrzeuge nunmehr in einem so schlechten Zustand“, so Bürgermeister Tim Grüttemeier, dass „eine Ersatzbeschaffung dringend erforderlich ist“. Haushaltsmittel stehen in Höhe von 420.000 Euro bereit; der Vergabeausschuss soll die Verwaltung mit der europaweiten Ausschreibung beauftragen.

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