Stolberg - Stadt entfernt rechte Symbole von Flüchtlingsheim

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Stadt entfernt rechte Symbole von Flüchtlingsheim

Von: lkf
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Kelmesberg Stolberg Flüchtlingsheim rechte Schmierereien
Die Spuren wurden umgehend beseitigt: An der Fassade eines Häuserblocks am Kelmesberg, in dem sich Gemeinschaftsräume der Obdachlosen und Flüchtlinge befinden, tauchten drei eingeritzte Hakenkreuze auf. Die Stadt entfernte die verbotenen Symbole noch am selben Tag. Foto: Lukas Franzen

Stolberg. Am Montag sind an der Fassade eines Häuserblocks am Büsbacher Kelmesbergdrei eingeritzte Hakenkreuze entdeckt worden. Die Stadt Stolberg reagierte sofort auf entsprechende Hinweise: Drei Mitarbeiter entfernten die verbotenen Symbole im Eingangsbereich des Hauses noch am selben Tag.

Die Aachener Polizei erklärte auf Anfrage, dass ihr bis dato keinerlei Straftaten mit einem fremdenfeindlichen Hintergrund rund um die Unterkünfte am Kelmesberg bekannt gewesen seien. Sie habe jedoch den Staatsschutz über die Schmierereien an den Mauern informiert, der den Hinweisen nachgehen und wohl eine Anzeige erstatten würde.

Mitarbeiter der Unterkunft, Bewohner – Flüchtlinge wie Obdachlose – sowie der für die Stadtteile Büsbach und Dorff zuständige Polizeibeamte Winfried Heinen erklärten auf Nachfrage, dass es bisher zu keinerlei Konflikten mit rechtsextremen Hintergrund gekommen sei. Im Gegenteil: Die Atmosphäre habe sich deutlich verbessert. „Flüchtlinge und Obdachlose gehen vernünftig miteinander um. Auch von außen wurde keinerlei Unruhe in die Unterkünfte hineingetragen“, sagt SKM-Sozialarbeiter Andreas Dittrich, der die Menschen vor Ort betreut.

Unklar blieb zunächst, seit wann die Symbole an der Mauer angebracht waren. Mitarbeiter der Unterkunft schätzen jedoch, dass die Hakenkreuze erst seit kurzer Zeit dort sein konnten. Hinweise auf den oder die Täter hat die Polizei noch nicht.

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