Stabsübergabe: Besonderer Führungswechsel nach fast 38 Jahren

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kasernenfo14
Stabswechsel (v.l.): Der „alte” Oberst Klaus Bremke, Schulkommandeur Brigadegeneral Walter Ohm und der neue Oberst Frank Debusson.

Stolberg. Pünktlich um 10 Uhr sind das Heeresmusikkorps 300, die Truppenfahne und der Ehrenzug auf den Appellplatz aufmarschiert, auf dem bereits rund 800 Soldaten zu Ehren des scheidenden Leiters des Bereiches Lehre und Ausbildung angetreten standen.

Nach der Meldung trat Oberst Klaus Bremke ans Mikrofon und sprach zu seinen Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern, sowie zu den zahlreich erschienenen Gästen. Dabei nutzte er die Gelegenheit allen Dank zu sagen, die ihn in den vergangenen gut fünf Jahren als Leiter Lehre und Ausbildung maßgeblich unterstützt haben. „Ich hatte ein erfülltes Soldatenleben und durfte zahlreiche tolle Menschen kennen lernen und erleben”, resümierte er fast 38 schöne Dienstjahre.

Als letzte Amtshandlung verlieh er dem Oberstleutnant Uwe Schwab und dem Oberstabsfeldwebel Josef Römer das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. Nach der Meldung an den Kommandeur der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik und General der Heereslogistiktruppen, Herrn Brigadegeneral Walter Ohm, schritten dieser und Oberst Bremke die Front ab.

In der anschließenden Rede ließ Brigadegeneral Ohm die rundum erfüllte Dienstzeit des Oberst Bremke und die verschiedenen Verwendungen an zehn unterschiedlichen Standorten Revue passieren.

„Zahlreiche fordernde Fach- und Führungsverwendungen prägten diesen loyalen Instandsetzungsstabsoffizier und bildeten die Basis für seine hervorragende Arbeit als Leiter des Bereiches Lehre und Ausbildung an der TSL/FSHT”, führte Brigadegeneral Ohm aus und brachte das von Oberst Bremke an der Schule Geleistete auf den Punkt. Dann verlieh er ihm als Dank und Anerkennung die „Goldene Ehrennadel der TSL/FSHT” und versetzte ihn formal mit Wirkung vom 31. Dezember in den Ruhestand.

Der Nachfolger, Oberst Frank Debusson, tritt nun an seine Stelle. Er ist durch zahlreiche Verwendungen in der Instandsetzungstruppe für diese neue Aufgabe bestens vorbereitet und kommt aus einer sicherlich hoch interessanten Verwendung als Militärattache in Seoul/Südkorea. Ihm wünschte der Kommandeur der Schule für seine Aufgabe viel Soldatenglück.

Ehefrauen als ruhende Pole

Mit der Nationalhymne, gespielt vom Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz unter der Leitung von Oberstleutnant Kuckertz, endete der Appell. Beim anschließenden Empfang nutzte Brigadegeneral Ohm die Gelegenheit, der Frau des „Scheidenden” und der Frau des „Neuen” jeweils ein Blumengebinde zu überreichen.

Er unterstrich dabei die Bedeutung der Ehefrauen als ruhenden Pol im trauten Heim und als wichtiger Rückhalt und Garant für ein erfolgreiches Handeln der Ehemänner.
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