St. Patrick‘s Day: Livemusik und historisches Ambiente

Von: Dirk Müller
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Im „Weißen Rößl“ feierten Gäste und Belegschaft den St. Patrick‘s Day unter dem Motto „alles im grünen Bereich“ mit Speisen, Getränken und lustigen Hüten. Foto: D. Müller
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Wo Livemusik erklang – wie hier im „Piano“ –, brummte es besonders. Die Gäste genossen das irisch-rheinische Lebensgefühl in proppenvollen Altstadtkneipen. Foto: D. Müller

Stolberg. Es grünte nicht etwa deshalb so grün in der Altstadt, weil Spaniens Blüten blühen, sondern weil in den Gaststätten rund um die Burg der St. Patrick‘s Day gefeiert wurde. Der christliche Missionar Patrick von Irland gilt als Nationalheiliger auf der grünen Insel, und sein Todestag wird als irischer Nationalfeiertag von Landsleuten auf der ganzen Welt ausgiebig gefeiert.

So auch in der Kupferstadt, wobei die Stolberger auch ohne Iren den St. Patrick‘s Day genossen. „Das Lebensgefühl in irischen Pubs und die malerische Altstadt mit ihrem historischen Ambiente, ihren Kneipen und Gaststätten – das passt einfach sehr gut zusammen“, meinte schon im Mai 2015 der Dubliner Kenneth McCluskey, einer der „Stars of the Commitmens“, bei einem Vorabbesuch. Das folgende Kulturfestival „Stolberg goes Irland“ war ein voller Erfolg, und auch das „Best of Stolberg goes“ 2016 begann wieder mit der beliebten „Irish Pub Night“.

Der St. Patrick‘s Day als ein weiterer Baustein zur Belebung der Altstadt fand indes am Wochenende nun zum zweiten Mal statt. Und bereits jetzt kann der irische Nationalfeiertag als ein Erfolgsmodell beschrieben werden: Zahlreiche Menschen waren in der Altstadt unterwegs, die Gaststätten gut frequentiert und bis zum Bersten gefüllt, und die Gäste fühlten sich sichtlich wohl an Tischen und Tresen, an denen neben Ketschenburg und anderen Pilsenern sowie Kölsch auch irische Biere und Speisen verköstigt werden konnten. „Es ist zwar erst der zweite Stolberger St. Patrick‘s Day, aber diese neue Tradition darf nicht aussterben“, betonte Christian Clément, der in seiner „Bodega“ wie die meisten Gastgeber das Angebot um irische Whiskeys und das schwarze Bier „Guinness“ erweitert hatte.

Die „Bodega“ war ebenso prall gefüllt wie das angebaute Zelt, in dem Jo Schulte und Klaus Elbern – Mitglieder der „Altstadtmusikanten“ – die vielen Gäste mit Folk und auch mit klassischen Tönen erfreuten. „Der St. Patrick‘s Day und die Halloween-Party in der Altstadt sind tolle Ergänzungen zu den Kupferstädter Weihnachtstagen und ,Stolberg goes‘. Solche Aktionen haben auch langfristige Effekte. Die Gäste kommen auch wieder, wenn keine größeren Events geboten werden, und sie machen mit Mund-zu-Mund-Propaganda beste Werbung für unsere schöne Altstadt mit ihrem vielfältigen gastronomischen Angebot“, meinte Clément.

Von Letzterem konnten sich die Gäste am Freitagabend wahrlich ein gutes Bild machen. Unterschiedliche Speisen und Getränke wurden „En de Kess“, im „Weißen Rößl“, „By George“ und im „Imbiss am Markt“ angeboten, und auch der „Altstadt Kiosk“ war mit von der irischen Partie. Im Burghaus kredenzte die Stolberger Junge Union nicht nur schwarzes „Guinness“, sondern hatte dank Lebensmittelfarbe sogar grünes Bier im Angebot.

Gemütliche Altstadtkneipen wie „Alt Stolberg“, „Raubritter“, „Postwagen“ und „The Savoy“, wo ein DJ bei der „Irish Green Night“ auflegte, standen ebenfalls hoch im Kurs. Und wo wie in der „Bodega“ Livemusik erklang, brummte es besonders: Etwa im „Beer o‘Clock“, das bereits um 20 Uhr proppenvoll war. Dort sang und spielte Stefan Thielen, der sich schon bei „Stolberg goes Irland“ viele Freunde gemacht hatte. Was auch für Wolfgang Klauß gilt, der im „Piano“ musizierte.

Ein dementsprechend positives Fazit der zweiten Auflage des Stolberger St. Patrick‘s Days zog Robert Walz, der die Aktion wie auch die Halloween-Party in der Altstadt organisiert hatte: „Der erste Erfolg ist, dass die Gastwirte an einem Strang ziehen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Der zweite Erfolg ist noch wichtiger: Es ist sehr schön zu sehen, wie gut diese Aktionen von den Stolbergern und auch von auswärtigen Gästen angenommen werden“, freute sich Walz.

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