St. Gobain will in Stolberg 80 Stellen streichen

Von: kol
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Stolberg. Der Automobilzulieferer Saint-Gobain Sekurit beabsichtigt aufgrund fehlender Absatzmengen einen Stellenabbau im Stolberger Werk.

Mit etwa 80 Mitarbeitern wird voraussichtlich ein Viertel der 320-köpfigen Belegschaft betroffen sein.

Der Autoglasscheibenhersteller hatte bereits im Januar Kurzarbeit in Stolberg eingeführt, die für die restlichen Mitarbeiter auch bestehen bleibt.

Noch im Oktober 2008 hatte der neue Werkleiter Stephan Kranz die neue Produktionslinie 8 eingeweiht, damals herrschte nicht nur in Stolberg, sondern auch in anderen Werken des Unternehmens noch Vollauslastung.

Kurz danach brach aber die erwartete Nachfrage ein. Weil erwartete Aufträge zur Produktion von Ersatzscheiben aus europäischen Schwesterwerken für die nächsten zwei Jahre ausbleiben werden, sieht sich das Unternehmen zu dem Schritt gezwungen.

„Diesen Mengeneinbruch können wir langfristig unmöglich nur mit Hilfe der Kurzarbeit meistern”, erklärte Werkleiter Dr. Stephan Kranz. Andere Werke in der Region seien zunächst nicht betroffen.
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