Stolberg - SSV-Wasserballer müssen weiter zittern

SSV-Wasserballer müssen weiter zittern

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Stolberg. Die Oberliga-Wasserballer des Stolberger SV haben eine weitere Niederlage kassiert. Beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, dem WSV Schermbeck, mussten sich die Gäste mit 11:15 geschlagen geben.

Bereits im Vorfeld hatte sich angedeutet, dass der SSV vor einer schwierigen Aufgabe stehen würde: Gleich fünf Stammspieler mussten aus beruflichen Gründen oder verletzungsbedingt ersetzt werden. In der ersten Halbzeit merkte man den Kupferstädtern die daraus resultierende ungewohnte Formation allerdings nicht an. Eine schnelle 2:0-Führung hatte fast bis zur Pause Bestand, erst kurz vor dem Seitenwechsel kann Schermbeck ausgleichen und selbst in Führung gehen (5:4).

Die SSVler hielten auch im dritten Viertel kämpferisch dagegen und blieben bis zum Viertelende weiter in Schlagweite (9:10). Im letzten Spielabschnitt schwanden dann zunehmend die Kräfte, so dass der Gastgeber seine Führung uneinholbar ausbauen konnte.

Nach acht Spielen rangiert der Stolberger SV weiter auf dem neunten Tabellenplatz, der am Ende den Abstieg bedeuten könnte. Im abschließenden Spiel der Hinrunde gegen den SV Krefeld III ist ein Sieg nun Pflicht, um den Anschluss an das Mittelfeld zu wahren. Torschützen waren Braun (6), Bergs, Klos (je 2) und Schorn.

Auch in der Mittelrheinliga hat es der SSV derzeit schwer. Die zweite Mannschaft zog nach gutem Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SGW Köln III mit 8:13 den Kürzeren. Nach einer 3:0-Führung fehlten dem Gastgeber in der Offensive die Ideen, um den Kölnern ernsthaft gefährlich zu werden.

Für gute Nachrichten sorgte lediglich die dritte Mannschaft, die in der Bezirksliga Aachen einen 11:8-Sieg bei den Wasserfreunden Delphin Eschweiler II einfahren konnte und weiter auf Play-off-Kurs ist. Mit einem Sieg im nächsten Spiel in Düren könnte Stolberg den dritten Tabellenplatz und damit die endgültige Teilnahme an den Halbfinalspielen frühzeitig sichern.

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