Stolberg - Spielplatz Ardennenstraße: Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen

Spielplatz Ardennenstraße: Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen

Von: Sonja Essers
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Große und auch kleine Gäste im Senioren- und Sozialzentrum auf der Liester. Dort lud die Stolberger Verwaltung nun zum Bürgerdialog ein. Es ging um den generationsübergreifenden Spielplatz in der Ardennenstraße. Ideen gab es viele. Foto: Sonja Essers
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Die Planungen für den generationsübergreifenden Spielplatz in der Ardennenstraße gehen in die nächste Runde. Foto: Sonja Essers

Stolberg. Eine kleine Rutsche, Bäume, die vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen und Erholungsräume für ältere Menschen: Ideen für die Neugestaltung des Spielplatzes zwischen der Ardennenstraße und dem Amselweg gab es viele. Nun hat die Verwaltung die nicht ganz einfache Aufgabe, aus den zahlreichen Wünschen und Anregungen eine Auswahl zu treffen. Doch von vorne.

In der Ardennenstraße soll ein generationsübergreifender Spielplatz entstehen. Das beschloss der Kinder- und Jugendausschuss der Kupferstadt (KJA) – nach einem Antrag der Stolberger SPD – bereits in seiner Sitzung Anfang März dieses Jahres. 150.000 Euro seien dafür im Haushalt 2018 vorgesehen, wie Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger berichtete.

Damit wurde auch eine Idee aufgegriffen, die bereits im Rahmen des Wettbewerbs „12 Monate, 12 Ideen“ im vergangenen Jahr mit Pokal und Urkunde prämiert wurde. „Es soll ein Spielplatz entstehen, der nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Senioren geeignet ist, um einen Begegnungsort für Jung und Alt zu schaffen“, so Voigtsberger, der Parallelen zum generationsübergreifenden Spielplatz am Eburonenweg zog.

Baubeginn im Frühjahr

Damit die Bauarbeiten pünktlich im Frühjahr des kommenden Jahres beginnen können, lud die Verwaltung nun zu einem Bürgerdialog in das Seniorenwohn- und Sozialzentrum auf der Liester ein. Nicht nur Vertreter aus der Politik waren anwesend, sondern auch große und kleine Anwohner, die viele Ideen im Gepäck hatten. Bevor sich Anwohner, Politiker und Verwaltung allerdings austauschten, stellte Jugendpfleger Michael Bosseler den aktuellen Stand der Gesamtplanung vor.

Im ersten Bauabschnitt soll auf dem Spielplatzgelände mit Sandspielfläche und Multifunktionsspielgerät, eine Calisthenicsanlage installiert werden. Was sich dahinter verbirgt? Bei dieser Sportart wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert.

Das Konzept dafür wurde unter der Beteiligung des Jugendparlaments der Stadt Stolberg erarbeitet. Gemeinsam habe man sich vorab eine ähnliche Anlage in Aachen angeschaut, die bei den Jugendlichen für Begeisterung sorgte. Durch die Erweiterung und Neugestaltung des Spielplatzes soll ein weiterer Baustein des generationsübergreifenden Spiel- und Bewegungskonzepts in Stolberg umgesetzt werden.

Das Ziel: Barrierefreie Spiel- und Aufenthaltsbereiche für alle Generationen. So wie am Eburonenweg. Damit habe man bereits „gute Erfahrungen“ gemacht, sagte Michael Bosseler. „Normalerweise gibt es für Erwachsene oder für Eltern ja nur wenige Anreize auf einem Spielplatz. Wenn aber entsprechende Geräte da sind, könnte das anders werden“, so Bosseler. Nur wenn man Menschen zusammenbringe, könne das mit dem generationsübergreifenden Gedanken auch funktionieren.

Rückmeldungen gab es einige. Wichtig sei, dass man an die Erholungsräume für ältere Menschen denke und – beispielsweise mit dem Pflanzen von Bäumen – dafür sorge, dass es auf dem Gelände auch Schatten gebe. Auch das Thema Beleuchtung spielte eine Rolle. Diesbezüglich sei es wichtig, auf die richtige Dosierung zu achten. Schließlich müsse Sicherheit gewährleistet sein, man wolle aber auch keine Flutlichtanlage installieren.

Rutsche und Slackline

Und wie sieht es mit weiteren Geräten aus? Neben einer kleineren Rutsche konnten sich die Anwesenden auch eine so genannte Slackline – ein Balanceseil – gut vorstellen. Nur ein kleiner Gast hatte noch einen besonderen Wunsch. Ein Parcours für sein BMX-Rad mit Rampen wünschte er sich für den Spielplatz. Umgesetzt wird dieser Vorschlag wohl eher nicht. Doch für diesen Fall hatte der Kleine ein Ass im Ärmel. In einem Brief schilderte er Bürgermeister Tim Grüttemeier seinen Wunsch. Diesen muss er nun nur noch abgegeben.

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