Stolberg - Spielmannszug zu einem fantastischen Klangkörper gereift

Spielmannszug zu einem fantastischen Klangkörper gereift

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
11473577.jpg
Ein fantastischer Klangkörper: Mit einem Weihnachtskonzert in der Donnerberger Kirche St. Josef brillierte jetzt der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Es gab reichlich Applaus der Zuhörer. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Die Aufbauarbeit von Rainer Peitsch hat sich ausgezahlt. In jahrelanger Arbeit hat der Leiter des Spielmannszuges von Stolbergs Freiwilliger Feuerwehr einen fantastischen Klangkörper geformt, der jetzt in der Donnerberger Kirche St. Josef bei einem Weihnachtskonzert erneut sein Können brillant unter Beweis stellte.

Dirigiert wurde der großartige Klangkörper, der neben den für einen Spielmannszug gängigen Instrumenten unter anderem auch Xylofone, Kesselpauken und Perkussionsinstrumente einsetzte, von Julia Kriegsmann.

Die 27-Jährige gab damit vor voll besetztem Hause, rund 150 Besucher füllten die Kirchenbänke, ihre Premiere. Zur Aufführung kamen im Wechsel Weihnachtslieder zum Mitsingen sowie deutsche, englische und amerikanische Instrumentalstücke.

Melodie zum Mitsingen

Das 90-minütige Konzert, anschließend gab es noch im benachbarten Pfarrheim „Hafen“ Kaffee und Kuchen für alle, begann damit, dass das Instrumentalstück „O Come, All ye Faithful“ gespielt wurde. Danach erklang unter Instrumentalbegleitung zum Mitsingen die Melodie „O Du fröhliche“.

Fortgesetzt wurde das Konzert dann sowohl mit Melodien zum Mitsingen wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ sowie „Leise rieselt der Schnee“ und Instrumentalstücken, deren Titel beispielsweise lauteten „Mary‘s boy child“, „Feliz Navidad“ und „The little Drummer Boy“.

Zur Darbietung kam dabei auch die Melodie aus dem tschechischen Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sowie das mit Glockenklängen und imaginären Peitschengeknalle besetzte Stück „Die Petersburger Schlittenfahrt“.

Reichlich Applaus

Den Besuchern gefiel die Aufführung. Immer wieder gab es lang anhaltenden Szenenapplaus und für ein Gotteshaus eher ungewöhnlich auch Bravorufe. Schließlich hatten sich die 35 Musiker im Alter von acht bis 63 Jahren diese Beifallsbekundungen vollauf verdient. Denn die gespielten Titel wurden sauber, engagiert und mit Spielfreunde und Elan dem Publikum dargeboten.

Und nach dem Schlusslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ gab es für das großartige Orchester dann wie erwartet stehende Ovationen. Darum war es verständlich, dass der Spielmannszug ohne eine Zugabe den als Bühne genutzten Altarraum nicht verlassen konnte.

Auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Tim Grüttemeier, der neben Feuerwehrleiter Andreas Dovern ebenfalls zu den Gästen bei diesem Konzert gehörte, erklang erneut das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert