Spiel und Spaß im „Boulodrom”

Von: Dirk Müller
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Bitbouler-Cup
Bitbouler-Cup

Stolberg-Schevenhütte. Der ein oder andere Marathonläufer wird wohl die Nase rümpfen, wenn man Boule als eine Sportart bezeichnet. Boulespieler ihrerseits fragen sich, ob denn auch jeder der 42 Kilometer eines Marathons wirklich Spaß macht.

Es ist die Kombination aus Sport, Spiel, Spaß und Geselligkeit für jung und alt, die den Reiz des französischen „Nationalsports” ausmacht, der längst auch die Kupferstadt erobert hat. Als „Metroboule” des Spiels mit den silbernen Kugeln erwies sich am Samstag erneut Schevenhütte. Dort war „Bubis Gartenparadies”, das „Boulodrom Casino”, Austragungsort des siebten „Bitbouler-Cups”.

78 aktive „Bouler” auf 13 Bahnen

Die „Bitbouler” - sie bezeichnen sich als der bestorganisierte und bestausgestattete Nicht-Boule-Verein der westlichen Hemisphäre - hatten im letzten Jahr noch geunkt, eventuell eine große Tribüne errichten und das Gelände überdachen zu wollen.

Dazu war es dann doch nicht gekommen, aber auch ohne feste Vereinsstrukturen gelang es den Schevenhütter Boulespielern wieder ein Turnier auf die Beine zu stellen, das die Zahlen des Vorjahres noch steigern konnte. Aus 24 Teams wurden nun 26, also 78 aktive „Bouler”, die auf 13 Bahnen um die handgearbeiteten Designerpokale wetteiferten.

Damit sei aber nun endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht, erklärte Thomas Arndt von der Turnierleitung der Bitbouler.

„Wir haben bereits sechs Boulebahnen improvisiert und mehr bekommen wir beim besten Willen nicht auf das Gelände. Damit sind wir auch bei der maximalen Teilnehmerzahl angelangt, denn die Teams sollen schließlich spielen können und nicht ständig lange Wartezeiten auf eine freie Bahn in Kauf nehmen müssen”, beschreibt Arndt.

Dennoch schwingt in seiner Aussage auch ein wenig Stolz mit, da der „Bitbouler-Cup” sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit erfreut. Teams mit so klingenden Namen wie „Indebouler”, „Die Waldis”, „Bouledozer”, „Boongte Plüüm” oder „Boule Fakultät” kamen aus der ganzen Städteregion, sogar auch aus Remscheid. Die „Bitbouler” selbst traten mit fünf Teams an: drei „Bitbouler” Herren-Mannschaften und daneben die zwei Damen-Teams „Bouletten kick ens”.

Gastgeber nicht im Finale

Bis ins Finale schaffte es jedoch kein Team der Gastgeber. Hier traf das Team „Acht Uhr” (Laura Schwabe, Dirk Schwabe und Wolfgang Schoenen), das schon 2009 den „Bitbouler-Cup” gewinnen konnte, auf die Sieger des Vorjahrs, Team Gressenich.

Rolf Minderjahn, Andreas Esser und Wolfgang Uebachs gelang es, in dem spannenden Endspiel zu siegen, und nun streben die Gressenicher Boule-Pioniere bei der nächsten Auflage des „Bitbouler-Cups” den Hattrick an.
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