Spiel und Spaß beim Stolberger Fußballcamp

Von: Thomas Waltl
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Viele verschiedene Übungen haben sich die drei Trainer für die Camp-Besucher überlegt. Gearbeitet wird mit Bällen, Hütchen und kleinen Hürden. So sollen auch Spieler, die sonst nicht in einem Verein spielen, fit werden. Foto: T. Waltl
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Alle motivierten Spieler, Trainer und Sponsoren auf einen Blick: Auch sechs Mädchen waren beim diesjährigen Camp dabei.

Stolberg-Münsterbusch. Auf dem Rasenplatz der Sportanlage „Am Glashütter Weiher“ geht es ordentlich zur Sache. Zahlreiche Bälle liegen auf dem Fußballplatz, kleine Hürden und farbige Hütchen sind aufgestellt, die im Laufe des Vormittags bei verschiedenen Übungen von 50 Fußballern benutzt werden sollen.

Genau so viele Kinder nehmen nämlich beim diesjährigen Fußballcamp der Stadt Stolberg teil. Das Camp ist eines der letzten Ferienangebote in der Kupferstadt kurz vor Schulbeginn. Und es zählt auch zu den mitunter beliebtesten, denn es ist bereits die 13. Auflage des Fußballcamps in der Kupferstadt – und schon das vierte Mal in Kooperation mit dem FC Stolberg.

Dass das Camp schon wieder nach kurzer Zeit ausgebucht war, wertet Marc Griesen, sportlicher Leiter des Camps, als Zeichen, dass über all die Jahre sehr gute Arbeit geleistet wurde. „Im Laufe der Zeit hat sich das Ganze auch herumgesprochen und so dürfen wir in diesem Jahr so viel Kinder wie nie zuvor hier begrüßen“, erklärte Griesen.

Neben einer rundum gelungenen Organisation mit mehreren wichtigen Sponsoren, liegt die Hauptarbeit natürlich bei den Trainern. Sie heißen René Vondermaßen, Marco Herwatz-Emden und Alexander Oedekoven und trainieren die neun bis 14-jährigen Kinder in diesen Tagen – und das alles ehrenamtlich.

Sie bieten den Kindern in diesen fünf Camp-Tagen ein alters- und leistungsgerechtes Fußballtraining an. Denn anders, als man annehmen könnte, spielen viele der Camp-Teilnehmer nicht in einem Fußballverein und möchten beim Camp in die beliebteste Sportart Deutschlands reinschnuppern. So auch die elfjährige Lena. Sie ist eines von sechs Mädchen beim Camp und in diesem Jahr zum ersten Mal beim Fußballcamp der Stadt Stolberg dabei: „Ich habe zuvor erst einmal Fußball gespielt und das war beim Sporttag an unserer Schule. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich gleich für das Camp angemeldet habe.“ Ihr mache es auch nichts aus, mit so vielen Burschen zu trainieren, schließlich gebe es beim Camp genug Abwechslung für alle. Und bei Lena stehe ohnehin der Spaß im Vordergrund.

Einmaliges Angebot für Kinder

Der Spaß ist auch das, was beim Camp „Am Glashütter Weiher“ im Vordergrund stehen soll. Zwar sollten sich die Kinder durch Dribbeln, Passen und mehrere Technikübungen auch fußballerisch verbessern, im Mittelpunkt steht aber das Miteinander.

Genauso sah das auch Karina Wahlen, stellvertretende Bürgermeisterin, bei der Eröffnung des Camps: „Das traditionelle Fußballcamp der Stadt Stolberg bietet den Kindern ein einmaliges Sportangebot in der Ferienzeit. Das Training ist sportlich und auch pädagogisch sehr wertvoll.“

Gerade berufstätige Eltern könnten sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in sicheren Händen seien.

Dafür sorgen insbesondere die Helfer des Jugendzentrums „Westside“. Die Kinder können bei Bedarf schon vor den Trainingszeiten von 9.30 bis 16 Uhr von ihren Eltern zur Sportanlage gebracht werden, wo sie fachgerecht betreut werden. Auch die richtige und gesunde Ernährung wird beim Camp, wie es sich für Fußballer nun mal gehört, großgeschrieben. Neben ausreichend Getränken, gibt es jeden Tag eine warme Mittagsmahlzeit.

Sollte es in der Camp-Woche mal heftige Wetterkapriolen geben, bestehe auch die Möglichkeit in die danebenstehende Turnhalle auszuweichen. Diese Option soll aber wirklich nur im schlimmsten „Notfall“ genutzt werden, wie Griesen bestätigt: „Gerade leichter Regenfall macht den Kindern so richtig Spaß. Das war ja auch schon bei mir damals so. Außerdem schaden ein paar Tropfen keinem.“

Den großen Höhepunkt des Camps bildet das Abschlussturnier am Freitag. Dann können die Kinder zeigen, was sie in den vergangenen Tagen gelernt haben und sich auch einmal mit den anderen messen. Bei allem sportlichen Ehrgeiz gilt auch hier: Am Ende dürfen sich alle als Gewinner zählen und auf ein erfolgreiches Stolberger Fußballcamp zurückblicken.

Für alle begeisterten Camp-Besucher und solche, die gerne einmal bei einem Fußballcamp teilnehmen möchten, sei aber schon gesagt: Aufgrund der positiven Resonanz und der hohen Teilnehmerzahl soll die Tradition des Stolberger Fußballcamps auch im nächsten Jahr weitergeführt werden. Alle Kinder dürfen sich also jetzt schon darauf freuen, im nächsten Sommer wieder eine Woche lang dem Ball hinterherzujagen.

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