Spiel und Spaß auf dem Platz

Von: eva/fb
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Spaßige Angelegenheit: Beim F
Spaßige Angelegenheit: Beim Fußballcamp steht nicht knüppelhartes Training, sondern einfache Spielformen und geselliges Zusammensein im Vordergrund. Foto: Florian Bechholz

Stolberg-Venwegen. Spiel und Spaß stehen auch dieses Mal beim Fußballcamp in Venwegen im Vordergrund. Bereits im siebten Jahr nacheinander bietet das Jugendamt der Stadt Stolberg im Rahmen der Aktion „Stolbärchen” in der letzten Woche der Sommerferien den Kindern die Möglichkeit an, sich vor dem Schulstart noch einmal richtig auf dem Rasenplatz auszutoben.

Seit Wochenbeginn und noch bis Freitag können die insgesamt 32 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren auf der Anlage des VfR Venwegen ihr fußballerisches Talent andeuten. Die Initiative kostet 25 Euro inklusive einer warmen Mahlzeit am Mittag.

„Uns ist es äußerst wichtig, Kindern aus sozial schwächeren Verhältnissen, die aus finanziellen Gründen nicht mit ihrer Familie in Urlaub fahren können, die Gelegenheit zu geben, ihre Sommerferien genießen und voll ausleben zu können. Das liegt uns besonders am Herzen”, sagt Michael Bosseler von der Jugendpflege der Stadt Stolberg.

Ohne tatkräftige Unterstützung durch Sponsoren und dem VfR Venwegen wäre das Fußballcamp gar nicht realisierbar gewesen. Darüberhinaus veranstaltet der Stolberger Ferienkalender während der gesamten Ferien weitere Aktionen für Kinder wie zum Beispiel Volleyball oder ein Besuch im Zirkus „Rondel”, welcher eine sehr gute Resonanz hat.

Für die Arbeit mit dem runden Leder organisiert das Jugendamt drei Trainer, welche auf ehrenamtliche Weise den Kindern das Fußballspielen näher bringen. „Es macht einfach großen Spaß zu sehen, mit wie viel Freude die Jungs und auch die zwei Mädels hier mitziehen”, meint Ehssan Yazdi stellvertretend für die beiden anderen Trainer Murat Canbolat und Ramazan Gök.

Wenn es aber mal nicht um Fußball geht und den Kindern „das Essen nicht geschmeckt hat”, was schon mal vorkommen kann, wie Michael Bosseler erzählt, dann ist Tamara Königsmann zur Stelle.

Die Sozialarbeiterin hat immer ein offenes Ohr für die Kinder, wenn der Schuh drückt und der Ball zur Nebensache wird. „Für die Kleinen ist es wichtig, bereits in ihrem Alter zu lernen, wie man im Team zusammen arbeitet”, sagt die Pädagogin.

Neben einfachen Spielformen und Torschusstraining bekommen die Kinder ausreichend Pausen und Gelegenheiten zum Durchatmen, bevor es ein großes Abschlussspiel gibt, bei dem sie ihr (neuerworbenes) Können zeigen. „Meistens kommt es dann zum großen Duell Kinder gegen Trainer”, sagt Michael Bosseler mit einem Augenzwinkern.
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