SPD-Ortsverein Nord-Süd: Mit Kultur und Sozialem zur nächsten Wahl

Von: Christoph Hahn
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Das neu gewählte Führungsteam des Stolberger SPD-Ortsvereins Nord-Süd: Turgay Sacu, Willi Classen, Patrick Haas und Rolf Engels (von links). Nicht im Bild ist der stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführer Heinz Offermann. Foto: Christoph Hahn

Stolberg. Bestens aufgestellt zeigten sich Vorstand und Aktive des SPD-Ortsvereins Nord-Süd bei ihrer Jahreshauptversammlung im Münsterbuscher Jugendheim. Gänzlich frei von Querelen und Debatten zeichnete sich die Zusammenkunft zudem durch Einmütigkeit bei den Vorstandswahlen aus.

Vom Vorsitzenden Patrick Haas bis zu den Beisitzern wurden nahezu alle Kandidaten ohne Gegenstimme gewählt. Für die 27 Stimmberechtigten aus den Stadtteilen Atsch, Münsterbusch, Liester, Büsbach, Dorff, Breinigerberg, Breinig und Venwegen stand aber nicht nur die Wiederbesetzung der internen Ämter auf dem Programm.

So stimmte die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl aus Eschweiler ihre Parteifreunde auf die Kommunalwahlen am 25. Mai ein. Als Konkurrentin zum jetzigen Amtsinhaber Helmut Etschenberg (CDU) möchte sie vor allem durch den Ringschluss der Euregiobahn und die Einrichtung von Aufladestationen für Elektro-Fahrräder entlang der alten Vennbahn-Trasse das Thema „Mobilität“ zu ihrem Markenzeichen machen.

Auch Dieter Wolf, Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im Rat der Kupferstadt, stimmte die Genossen auf den bevorstehenden Urnengang ein. Neben Themenfeldern wie Kultur und Soziales machte Wolf vor allem die Renovierung des Hauptbahnhofsgebäudes und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch den Ausbau des Gewerbegebietes Camp Astrid zu Hauptanliegen seiner Partei.

Patrick Haas, der alte – und wie sich bald herausstellen sollte – neue Vorsitzende der SPD Nord-Süd, tauchte seine Rechenschaftsbericht in hellstes Dur: „Wir bekommen ein positives Resümee mit“, charakterisierte er das Standing der Sozialdemokraten in der Bevölkerung und definierte ein Grundanliegen: „Gegen Politikverdrossenheit angehen, dabei die Probleme und Ängste der Bürger angehen.“ Vor den Wahlen ist ihm nicht bange, denn: „Wir haben eine schlagkräftige Truppe zusammen.“

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