Stolberg - SPD im Dialog über Extremismus, Integration und Sozialpolitik

SPD im Dialog über Extremismus, Integration und Sozialpolitik

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Eine ganze Reihe von Anregungen kann die Stolberger SPD in ihr kommunalpolitisches Programm einarbeiten, wenn es um das Kapitel „die soziale Stadt” geht.

Integration, Soziales und der Kampf gegen den Extremismus bestimmten die zweite - vom Vorsitzenden und Bundestagskandidaten Martin Peters moderierte - Dialogrunde, nachdem die Bildungsdebatte den Auftakt zu dieser kommunkationsfreudigen Kampagne der Partei gemacht hatte.

Ohnehin war Kommunikation ein Schlagwort für diesen Abend im Wintergarten des Hotels Stadthalle. Eine Reihe türkischer Mitbürger nutzte die Gelegenheit, um Ideen einzubringen. Und ein maßgeblicher Vorschlag dabei war eben die Kommunikation zwischen den Kulturen. Die müsse verbessert werden auf vielen Ebenen und mit unterschiedlichen Ansätzen. Ein Einstieg dazu könne schon dadurch gelingen, die Vereine ausländischer Mitbürger mit kompetenten Gesprächspartnern aus Stolberg an einen Tisch zu bringen.

Begegnungsstätte schaffen

Ein konkretes Ziel wäre die Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte. Ein weiteres der Ausbau der Mühle zu einem multikulturellen und optisch anspruchsvollem Vorzeigeviertel. Mit gemeinschaftlichen Aktionen könne dokumentiert werden, dass Stolberg „eine bunte Stadt” ist. Außerdem müssten viel mehr Informationen über die Unterschiede der Kulturen transportiert werden, allein schon um Missverständnisse abzubauen. Als aktives Angebot an ausländische Mitbürger müsse eine „zugehende Arbeit” nach dem Beispiel der Jugendhilfe etabliert werden.

Aufklärung gegen Extremismus

Mehr Aufklärung auf allen Ebenen geleistet werde müsse auch, um dem Extremismus in all seinen Formen begegnen zu können. „Wir können doch auch mit Jugendlichen wandern gehen und Lagerfeuerabende veranstalten”, lautete ein weiterer Vorschlag: Angebote, mit denen extremistische Verbände Jugendliche zu locken versuchen, müssten auch von demokratischer Seite unterbreitet werden. Darüber hinaus wurde gefordert, bei jeder rechtsextremen Veranstaltung, sei es ein Stammtisch oder ein Aufmarsch, mit einer Gegenveranstaltung Flagge zu zeigen.

Verstärkt Flagge gezeigt werden müsse auch auf sozialer Ebene. Ansätze bieten könne die Erarbeitung eines Leitbildes. Verstärkte Angebote zu Bildung und mehr Aufenthalts- und Unterhaltungsqualität sollen der Jugend helfen, ihre Zukunft zu sichern und sich sozial zu festigen. Kooperationen zwischen Schulen und Senioreneinrichtungen sollen außerdem geschaffen werden. Und als Mittelpunkt des sozialen Lebens soll das Kulturzentrum umgewandelt werden in ein Haus der Kulturen mit einem wesentlichen breiteren als dem vorhandenen kulturellen Angebot.

Drei weitere Dialoge sind terminiert

Fortgesetzt wird die Dialogkampagne der Stolberger SPD mit zunächst drei weiteren Terminen - immer mittwochs um 19 Uhr im Hotel Stadthalle:

13. Mai: „Stolberg - die generationengerechte Stadt”: Ideen zu einer Stadt, in der Jung und Alt sich gleichermaßen wohlfühlen und ihren Alltag gemeinsam gestalten.

20.Mai: „Stolberg - die lebendige Stadt”: Ideen zu Kultur, Sport und Brauchtum.

27.Mai: „Stolberg - die produktive Stadt”: Ideen zu Wirtschaft, Arbeit und Stadtentwicklung.

Bei Interesse und weiteren Ideen, die diskutiert werden sollten, kann die Kampagne fortgesetzt werden. Als Ansprechpartner steht Parteivorsitzender Martin Peters unter 986118 oder per Email unter martin@petersindenbundestag.de zur Verfügung.
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