Stolberg-Vicht - Souveräne Treffer erhelfen Spendenkick zum Erfolg

Souveräne Treffer erhelfen Spendenkick zum Erfolg

Von: Jürgen Lange
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Beim Schuss von Tobias Röhm kann VfL-Torwarttrainer Zbigniew Dawidowski dem Ball nur noch hinterherblicken. Rund 800 Zuschauer verfolgten auf dem Dörenberg das Lokalderby mit Spendenkick. Foto: J. Lange
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Beim 3:2-Sieg von Vichttal im Derby gegen Breinig kommen 8500 Euro für Philippinen-Hilfe zusammen. Foto: J. Lange
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Beim 3:2-Sieg von Vichttal im Derby gegen Breinig kommen 8500 Euro für Philippinen-Hilfe zusammen. Foto: J. Lange
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Beim 3:2-Sieg von Vichttal im Derby gegen Breinig kommen 8500 Euro für Philippinen-Hilfe zusammen. Foto: J. Lange
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Beim 3:2-Sieg von Vichttal im Derby gegen Breinig kommen 8500 Euro für Philippinen-Hilfe zusammen. Foto: J. Lange

Stolberg-Vicht. An diesem Nachmittag gibt es nur Gewinner. Selbst der SV Breinig, der mit 2:3 (2:1) Gastgeber Vichttal unterliegt und damit die fehlenden Punkte für den Aufstieg verfehlt, kann am kommenden Sonntag bei einem sicherlich packenden Endspiel gegen Frechen auf der heimischen Schützheide vor großem Publikum die Rückkehr eines Stolberger Teams in die Mittelrheinliga nach 50 Jahren perfekt machen.

Gewonnen hat der VfL auf dem Dörenberg nicht nur den sicheren Verbleib in der Landesliga, sondern Gewinner sind in erster Linie die Not leidenden Menschen auf den Philippinen. Stolze 8500 Euro kommen beim ersten Stolberger „Spenden­kick“ zusammen. Sehr zur Freude von DFB-Fußballtrainer Christian Titz, der die Aktion nach der Taifun-Katastrophe auf der asiatischen Inselgruppe initiiert sowie in den „German Doctors“ und hier vor Ort im VfL Vichttal Partner gefunden hat, um den Menschen konkret zu helfen.

„Wir wollen Hilfe leisten, die ankommt, langfristig und nachhaltig wirkt“, erklärt Jürgen Grosse das Projekt prägnant in der Halbzeitpause. Auch über Fußball sollen Kinder von der Straße geholt, in die Gesellschaft integriert und Bildung gefördert werden. „Weil ich die Akteure kenne und es eine gute Sache ist“, begründet Profi-Fußballer Christoph Moritz aus Düren sein Engagement für das Projekt, und merkt schmunzelnd im Kurzinterview mit VfL-Vizepräsident Thorsten Meier an, dass sein Mainzer Club nun ohne Vorbelastung eines Ausscheidens aus der Europaliga in die neue Bundesliga-Saison starten kann.

In der Kupferstadt haben die Akteure bereitwillige Helfer gefunden, „weil der Projekt langfristig angelegt ist und die Hilfe vor Ort ankommt“, sagt Tim Grüttemeier. Und dankt dem VfL und dem SVB, dass sie ihr so wichtiges Derby als Rahmen für die Spendenaktion zur Verfügung stellen.

Der Bürgermeister, seine Beigeordneten Robert Voigtsberger und Tobias Röhm, Stephan Heidenreich (Sparkasse) und Ralf Hoffmann (EWV) sowie Christoph Moritz sind es denn auch, die Zbigniew Dawidowski beim Elfmeterschießen fordern. Pro Treffer wandern 300 Euro Sponsorengeld in den Hilfstopf. Zwei Mal hält der VfL-Torwarttrainer das Leder. Aber Grüttemeier, sowie Voigtsberger und Röhm – immerhin frühere Verbandsliga-Spieler, der eine im Fußball, der andere im Tennis – verwandeln ihre Schüsse so souverän, dass Sparkasse und EWV die reservierte Summe komplett für das Projekt „Gemeinsam für die Philippinen“ zur Verfügung stellen. Ebenso wie die Vichttaler selbst; sie steuern mit den halben Eintrittsgelder sowie dem Erlös aus Verlosung, Verkauf und einer Sammlung in Vereinsreihen einen stattlichen Beitrag zum Erfolg bei. Hinzu kommen eine Reihe von kleineren und größeren Einzelspenden. „8500 Euro für eine solche Tagesaktion sind schon eine tolle Sache“, sagt Thorsten Meier: „Darauf können wir stolz sein.“

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