Sorgenfalten beim Eifelverein

Von: niju
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Neuer Vorstand für den Eifelverein: Auch die Besetzung der Führungspositionen wird durch die rückläufige Anzahl an Mitgliedern schwerer. Foto: Junker

Stolberg-Münsterbusch. Der Eifelverein, Ortsgruppe Stolberg, hat sich im Pfarrheim Münsterbusch zur alljährlichen Mitgliederversammlung getroffen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Planungen für die kommende Wandersaison abzuschließen.

Neben den Berichten der Vorsitzenden standen auch sämtliche Neuwahlen für verschiedene Ämter auf dem Plan. Das Jahr 2016 war für alle Wanderfreunde ein besonders Jahr, denn gemeinsam mit den Ortsgruppen Gressenich und Zweifall sowie dem benachbarten Königlichen Eupener Eifel- und Ardennenverein durften sie als Ortsgruppe Stolberg ihre 125-jährige Mitgliedschaft im Eifelverein feiern. „Das Jubiläum hat das Wanderjahr 2016 schon ein wenig geprägt. Aber rückblickend darf ich aus Gesprächen mit den Mitgliedern feststellen, sehr positiv“, berichtete Manfred Nolden, Vorsitzender der Ortsgruppe Stolberg.

„Soziale Kupferstadt“

So fanden über die üblichen Wanderungen hinaus zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter beispielsweise eine Ausstellung der über die Jahre gesammelten historischen Dokumente, Wanderpläne, Wimpel und Pokale. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die Jubiläumsfahrt zum Rursee im letzten Juni. Obschon nicht so viele Mitglieder wie ursprünglich erhofft an der Fahrt teilnahmen, war der Zuspruch für den Ausflug sehr groß. Zudem rief die Stadt Stolberg im vergangenen Jahr das Projekt „soziale Kupferstadt 2030“ ins Leben, bei dem in Arbeitsgruppen zu verschiedenen sozialen Themen Konzepte und Ideen erarbeitet wurden.

Vorsitzender Manfred Nolden nahm als Vertreter der Ortsgruppe Stolberg des Eifelvereins an der AG 6 „kulturelle Vielfalt“ teil und zieht folgendes Fazit: „Wenn wir, also alle, aufeinander zugehen und miteinander reden, werden aus Fremden schnell Nachbarn, aus Vorurteilen lösbare Aufgaben und aus Ängsten oftmals Mitgefühl, Verständnis und Zuversicht.“ Ferner darf sich der Verein über eine neue Internetseite freuen, die, trotz großen Zeitaufwands, schnell ans Netz gegangen ist und dem Verein rundum positive Resonanzen einbringt.

Obwohl der Verein also technisch gesehen auf der Höhe der Zeit agiert, musste er in 2016 eine abnehmende Zahl der Mitglieder verzeichnen. Trotz einiger Neueintritte sank die Zahl der Mitglieder insgesamt von 120 auf 111 Mitglieder. So stellt die Nachwuchsarbeit einen der zentralen Punkte in 2017 dar: „Um die Zukunft der Ortsgruppe gewährleisten zu können, sollten wir die Zeit nutzen und uns um die Veränderung und Verjüngung innerhalb der Ortsgruppe kümmern.

Das wir alle nicht unbedingt jünger werden, ist sicher kein Geheimnis, dass aber Nachwuchs fehlt, ist offensichtlich. Bereits in diesem Jahr macht es erhebliche Schwierigkeiten, die Posten innerhalb des Vorstandes innerhalb der Ortsgruppe neu zu besetzten. Hinzu kommt, dass dies leider ebenso auf die Bezirksgruppe Aachen zutrifft“, so Nolden.

Nach anfänglicher Überredungsarbeit fanden sich jedoch für alle zu besetzenden Funktion Ehrenamtliche, die einstimmig in ihr Amt gewählt wurden.

So konnte man zum Teil der Ehrungen übergehen: Von den aktiven Mitgliedern wurden in 2016 bei 87 Halbtagswanderungen und 317 Tageswanderungen insgesamt beachtliche 4512 Kilometer zurückgelegt. Die dabei am weitesten gewanderten Mitglieder wurden für ihre Leistung mit den entsprechenden Urkunden ausgezeichnet.

Obgleich es also neben den zahlreichen positiven Erlebnissen im letzten Jahr für die Ortsgruppe Stolberg des Eifelvereins auch einige nicht so erfreuliche Ereignisse zu berichten gab, die Vorfreude auf das Wanderjahr 2017 konnte dies zumindest nicht mindern. „Was wird uns das Jahr 2017 bringen? Wenn wir das nun mal genau wüssten, oder doch besser nicht? Aber egal, der Februar ist genau der richtige Monat, die Wanderungen für das Jahr einmal zu sichten und zu planen. Wir hoffen natürlich, dass für jeden was dabei sein wird“, hofft Nolden.

Nicht fehlen dürfe natürlich das Grillfest, die Gemeinschaftswanderungen, die Rotweinwanderung, die Wanderung mit den belgischen Wanderfreunden sowie die zahlreichen Halbtags- und Tageswanderungen in und um den Bereich der Eifel“, sagt sagt der Vorsitzende.

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