Stolberg - Sorgen bei den Handballerinnen der zweiten Damenmannschaft

Sorgen bei den Handballerinnen der zweiten Damenmannschaft

Von: ani
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Die Damen der zweiten Handballmannschaft des Stolberger SV. Die Mannschaft sollen auch in der kommenden Saison, trotz des Abstiegs, auf Punktejagd gehen. Foto: A. Bouamoud

Stolberg. Viele der Stolberger Handballerinnen machen sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft der Damenmannschaften. Besonders besorgt sind die Damen der zweiten Damenmannschaft des Stolberger SV.

Das Team hatte bereits in der vergangenen Saison weniger Erfolge in der Kreisliga, weshalb die Spielerinnen in der kommenden Saison in der Kreisklasse antreten müssen. Das Team hätte in dieser Klasse gute Chancen, vor allem, weil es sich in der Klasse bereits schon einmal als Meister hochgespielt hatte. Doch momentan mangelt es an einer ausreichenden Anzahl an Spielerinnen. Und ohne genügend Trainingseinheiten, kann der Verein die zweite Damenmannschaft nicht für die kommende Saison anmelden.

Vor kurzem war der Stichtag, an dem über die Zukunft der zweiten Damenmannschaft entschieden werden sollte. Soll die Mannschaft sich nun auflösen oder nicht? Die Handballerinnen waren sich vorerst noch nicht einig, manche streben ein Studium in einer anderen Stadt an und ziehen weg. Oder sie sind sich noch nicht sicher über ihre zukünftigen Pläne. Andere haben aus zeitlichen Gründen nur begrenzte Möglichkeiten, an den Trainingsterminen teilzunehmen.

Klare Antwort?

Fest steht, der Vorstand muss nun eine klare Antwort wissen. Harry Seeliger, Trainer der zweiten Damenmannschaft des Stolberger SV, zählt auf ausreichend Trainingsbeteiligung als auch eigenständige Trainingseinheiten. Außerdem müssten die Aktiven der Mannschaft auch an Wochenenden spielbereit sein. Nach deutlichen Aussagen stellte sich heraus, dass elf Spielerinnen der Zweiten bereit wären, in der kommenden Saison mitzuspielen. Das würde ausreichen. Jedoch müsse an der Trainingsbeteiligung gearbeitet werden, stellt Seeliger fest.

Harry Seeliger und Franz-Joseph Grouls, Betreuer der Damenmannschaft, sind bereit, das Team auch weiterhin zu unterstützen. Das übrige Team hat klare Ziele und Verbesserungsvorschläge, um die kommende Saison zu meistern und um die Damenmannschaften zu erhalten.

Von Teamgeist und Zusammenhalt ist hier die Rede. Das Gefühl, auf das Feld zu gehen, und zu wissen, man sei nicht alleine. „So wie bei der Bundeswehr“, lautet Louisa Houbertys Definition dafür. Merle Seeligers Voraussetzung ist Ehrlichkeit.

Nicht nur die Damen, sondern auch besonders der Trainer weiß, dass „Kameradschaft wachsen muss“, und nur eine höhere Gewinnchance auch die Motivation und das Zusammenspiel fördert. Mit engagierten Zielen und einer ausreichenden Zahl an Spielerinnen gibt die Mannschaft dem Vorstand des Vereins jetzt eine Bestätigung für das Antreten in der kommenden Saison.

Fest steht: Der Verein braucht Zuwachs an handballbegeisterten Damen. Sie sollten mindestens 16 Jahre alt sein und können ab Juni einfach ins Training einsteigen. Trainingszeiten sind dienstags und donnerstags, jeweils von 19 bis 20.30 Uhr in der Turnhalle Glashütter Weiher.

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