Stolberg-Zweifall - Skulpturen und abstrakte Bilder im Zweifaller Kloster

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Skulpturen und abstrakte Bilder im Zweifaller Kloster

Von: hal
Letzte Aktualisierung:
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Torsten Schöner (v.l.) und Norbert Zander stellen ihre Kunstwerke bis zum 22. Juni im Karmelitinnen-Kloster in Zweifall aus. Foto: G. Halili

Stolberg-Zweifall. „Diese Kunst hat zahlreiche christliche Bezüge, passend zu unserer geistlichen Einrichtung“, stellte Schwester Regina erfreut fest. Im Karmelitinnen-Kloster in Zweifall stellen erstmalig Norbert Zander und Torsten Schöner ihre Exponate aus.

Bisher waren sie nur in ihrem privaten Umfeld bekannt, doch nun möchten sie ihre Arbeiten auch einem größeren Publikum zugänglich machen.

Mit Holz und Altmetallen arbeitet Torsten Schöner schon seit vielen Jahren. Dies liegt unter anderem an seinem Hobby, denn als Restaurator von Oldtimern wird er immer wieder dazu verleitet, sich mit Metall, Blech und auch Holz auseinanderzusetzen – auch künstlerisch. So entstehen bemerkenswerte Skulpturen aus Holz oder gar eine komplette Ritterrüstung aus Metall. Der Künstler verwendet ausschließlich Fundholz, das mit Stechbeitel, Holzhammer und Schleifpapier behutsam bearbeitet und dann mit Klar- oder Schwarzlack lackiert wird.

Intensive Farben

Norbert Zander stellt derweil eine Vielzahl abstrakter Bilder mit intensiven Farben aus. Der Betrachter steht oftmals zunächst vor einem Rätsel. Nach längerer Betrachtung treten dann aber insektenartige Tiere oder Fische hervor – körperlich so unterschiedlich dargestellt, dass man den Eindruck gewinnt, der Künstler wolle die ganze Vielfalt dieser Erde in seinen Bildern vereinen. Einige Exponate halten die Vergangenheit wach und beinhalten die Erlebnisse, die Zander mit seinen Kindern gehabt hat – Geschichten und Erinnerungen, die erhalten bleiben sollen, faszinierend und ausdrucksstark in den Bildern festgehalten.

Die Ausstellung kann bis einschließlich Sonntag, 22. Juni täglich von 9 bis 17 Uhr im Karmelitinnen-Kloster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende für das Kloster wird aber gerne angenommen.

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