„Six, Four and More“: Handgemachte Musik auf hohem Niveau

Von: Dirk Müller
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Six, Four and More: Konzerte der Band haben schon Kultstatus. Foto: D. Müller

Stolberg. Ihre Konzerte sind zum absoluten Kult avanciert, und so hieß es auch diesmal „Nichts geht mehr“, als die Band „Six, Four and More“ in der Altstadt spielte. Die Musikkneipe „Piano“ war zum Bersten gefüllt, die zahlreichen Freunde von Blues, Rock, Soul und Funk nutzten jeden Quadratzentimeter der Gaststätte aus, um das Livekonzert des beliebten Quintetts zu erleben.

Sänger Piti Dohlen, Gitarrist Volker Marx, Keyboarder Theo Palm, Oliver Schön am Bass und Schlagzeuger Walter Schoeller bedienten ihre Fans reichlich und auf hohem Niveau mit bester handgemachter Musik aus mehreren Jahrzehnten. Schon nach dem ersten Song – Eddie ­Floyds Klassiker „Knock on Wood“ – war klar, wohin die musikalische Reise an dem langen Abend gehen würde.

Kraftvolle Rhythmen, verschmelzende Harmonien, markiger Gesang und großartige Soli sollten das ansprechende Konzert bestimmen. „Six, Four and More“ genoss das besondere Flair in der proppenvollen Altstadtkneipe sichtlich – und zur Freude der Gäste auch hörbar, denn leidenschaftliche Spielfreude, viel Bühnenerfahrung und hohe musikalische Fertigkeiten der Band begeisterten das Publikum. Ebenso wie das Repertoire der Formation.

Von Cocker bis Beatles

Ob Songs von Carlos Santana wie „Black Magic Woman“, Blues-Klassiker wie „Stoop down Baby“ von Chick Willis und „The Thrill is gone“ von B. B. King oder der „Soulman“, bekannt durch „Sam and Dave“ und die „Blues Brothers“ – jeder Titel wurde von den Gästen im „Piano“ mit lautstarkem Beifall bedacht.

Authentisch unterhielt „Six, Four and More“ die Gäste im „Piano“ mit Joe-Cocker-Titeln wie „Unchain my Heart“ und „You can leave your Hat on“, brachte unter anderem mit dem „Sharp Dressed Man“ von „ZZ Top“ und „Mustang Sally“ von Mack Rice die Zuhörer zum Feiern. Gekonnt streute die Band auch getragene Stücke wie „While my Guitar gently weeps“ der „Beatles“ und „Still got the Blues“ von Gary Moore atmosphärisch ins vielfältige und zugleich in sich stimmige Programm ein.

Das Publikum im „Piano“ dankte es „Six, Four and More“ mit viel Applaus und bester Stimmung. Nach 30 Songs hatten die Gäste aber immer noch nicht genug von „ihren“ Hits, dem satten Sound der souverän aufspielenden Band und den ekstatisch berauschenden Gitarren- und Keyboard-Soli.

So heizte „Six, Four and More“ dem „Glutofen“ in der Altstadt noch weiter ein und erfreute mit drei Zugaben das jubelnde Publikum, intonierte das durch Aretha Franklin bekannt gewordene „Chain of Fools“, „Sittin‘ in the Dark“ von Carolyne Mas und ließ den furiosen Konzertabend erst mit „Rockin‘ all over the World“ von „Status Quo“ stimmungsvoll enden.

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