Stolberg - „Six, Four and More“ begeistert beim Altstadt-Konzert

„Six, Four and More“ begeistert beim Altstadt-Konzert

Von: Dirk Müller
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Die Musiker von „Six, Four and More“ stellten bei ihrem Auftritt in Stolberg ein enorm großes musikalisches Können unter Beweis. Foto: D. Müller

Stolberg. Es ist eine bekannte Tatsache, dass mitunter drei oder vier Gäste auf einem Quadratmeter Altstadtkneipe Platz finden. Doch manchmal können es sogar noch mehr sein. Zum Beispiel, wenn „Six, Four and More“ im „Piano“ auftritt.

Schon zu Beginn des Konzerts am Samstagabend war die Musikkneipe sehr gut besucht, und die Stolberger Band startete mit Bryan Ferrys smartem „Let‘s stick together“ – wobei Drummer Walter Schöller und Bassist Oliver Schön bereits durch ihr druckvolles Spiel aufhorchen ließen. Den treibenden Rhythmus verstärkten sie sogleich bei Eddie Floyds „Knock on Wood“, und schnell wurde klar, was „Six, Four and More“ ausmacht.

Das Quintett steht für junge, frische Spielfreude, gepaart mit der coolen Gelassenheit von Männern in den besten Jahren – und vor allem mit deren enormem musikalischen Können. Piti Dohlens authentischer, markiger Gesang, die von Theo Palm virtuos bedienten Keyboards und Volker Marx‘ brillante Gitarre verschmelzen mit der ausgezeichnet arbeitenden Rhythmussektion zu einem beeindruckend energiegeladenen Wohlklang. Das imposante Konzerterlebnis komplettierte das Quintett zudem durch ein vielseitiges Repertoire: Rock, Funk, Blues und Soul wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.

Frenetischer Applaus

Nach vier gespielten Stücken war das „Piano“ zum Bersten gefüllt, und das Gitarrensolo bei Stevie Ray Vaughans Version von „Mary had a little Lamb“ wurde von den Gästen mit frenetischem Applaus bejubelt. Eine Situation, die sich noch häufig wiederholen sollte, denn kein Song verging, ohne dass Marx oder Palm sich unwiderstehlich in Szene setzten.

„Six, Four and More“ berauschte das Publikum mit dem instrumentalen „Pick up the Pieces“ der „Average White Band“ ebenso wie mit Songs von Carlos Santana, der „Beatles“, Joe Cocker oder Popa Chubby.

„Wem es zu laut wird: Der Otto hat Ohropax“, scherzte Piti Dohlen, doch im Gastraum gab es keine Nachfrage bezüglich der Ohrenstöpsel. Im Gegenteil: Ob fließender Soul oder flotter Rock, punktgenauer Funk oder unverfälschter Blues – die von „Six, Four and More“ intonierten Stücke wie „Stil got the Blues“ von Gary Moore, „Why did you do it“ von „Stretch“ und B. B. Kings „The Thrill is gone“ kamen bei den Gästen ausnahmslos gut an.

Zu mehr als 30 Titeln, darunter Klassiker wie „Mustang Sally“ von Mack Rice oder „Jesus just left Chicago“ und „La Grange“ von „ZZ Top“, feierte das Publikum ausgelassen bei bester Stimmung.

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