Siegerin des Ideen-Wettbewerbs: Café als Treffpunkt der Generationen

Von: mlo
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Unser Bild zeigt von links: Jugendamtsleiter Willi Seyffarth, Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, Preisträgerin Inna Lifanov mit großer Tochter Julia, Robert Voigtsberger (Dezernat II) und Stefan Heyn (Ansprechpartner Ideenwettbewerb). Foto: M.L. Otten

Stolberg. Immer, wenn Inna Lifanov ihre kleine Tochter zum Schwimmen ins Hallenbad Glashütter Weiher brachte und später wieder abholte, fiel ihr auf, dass viele Eltern oder auch Omas und Opas noch lange auf dem Außengelände verweilten, um sich über dies oder das auszutauschen. Bei Sonnenwetter war dies kein Problem.

Aber wenn es regnete oder stürmte, war es mit der Möglichkeit, sich in einem angemessenen Rahmen zu unterhalten, vorbei. Das brachte die Allgemeinärztin aus Mausbach mit Praxis in der Innenstadt Stolbergs auf die Idee, ein Mehrgenerationen-Café in dem angrenzenden und seit Jahren stillgelegten Café des Hallenbades einzurichten.

Dass sie damit gleich den von der Stadtverwaltung ausgeschriebenen Wettbewerb „12 Monate, 12 Ideen“ zu mehr Familienfreundlichkeit in Stolberg für Oktober 2016 gewann, machte sie dann doch eher sprachlos. Am Freitag erhielt sie aus den Händen von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Robert Voigtsberger die Urkunde und den dazugehörigen Pokal.

Das Hallenbad liegt zentral und verfügt über viele kostenlose Parkplätze. Es brauche natürlich Sponsoren und engagierte Menschen, die zu festen Öffnungszeiten sich in diesem Café mit Rat und Tat einbringen. Aus ihrer Praxis weiß sie, dass es viele Ältere gibt, die gerne Kontakte knüpfen, backen und im Notfall einspringen würden, wenn sie nur wüssten wo. Es wäre eine „Win-win-Situation“ für alle, so die Preisträgerin.

Ob es zu Umsetzung des Planes in der angedachten Form kommen wird, ist allerdings fraglich. Die Räume des Hallenbades stehen nicht zur Verfügung. Robert Voigtsberger versprach, die Idee zu überdenken und weiter zu verfolgen. Erst einmal wolle er aber prüfen, ob diese Idee in bestehenden Einrichtungen - dabei dachte er an die Seniorennachmittage in den unterschiedlichen Stadtteilen oder an das Eltern-Kind-Café - großräumiger zu gestalten sei.

Für alle Interessierten, die wissen wollen, inwieweit die Umsetzungen der einzelnen Ideen der vergangenen Monate voran geschritten sind, wird es im Januar 2017 einen Rückblick über die Aktion geben.

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