Sieg und Niederlage für den Stolberger SV

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Die Stolberger Wasserballer schlugen sich in der Verbandsliga achtbar. Vor allem der knappe Sieg gegen Bocholt wurde gefeiert. Foto: Privat

Stolberg. Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Wasserballer des Stolberger SV. Trotz der ersten Saisonniederlage hat sich die erste Mannschaft des Stolberger SV in der Spitzengruppe der Verbandsliga festgesetzt.

Nach einem deutlichen 7:18 in Essen besiegten die Kupferstädter am Samstag den bis dato ungeschlagenen WSV Bocholt mit 14:13.

Beide Spiele können wohl als anspruchsvollste Aufgaben der Hinrunde angesehen werden. Die SGW Essen, jetzt das einzige ungeschlagene Team der Liga, allerdings bislang auch nur im eigenen Bad aktiv, startete gut besetzt und hochmotiviert gegen den SSV in die Partie. Bei Stolberg fehlten gleich vier Stammspieler, doch auch beim Erfolg in Lünen trat man ja dezimiert an.

Chancen vergeben

Das Spiel bot wenige ansehnliche Spielzüge, letztlich waren hauptsächlich Konter das probateste Mittel. Der SSV konnte die eigene Taktik nicht umsetzen und vergab hochkarätige Chancen. Die SGW war da abgezockter und konnte sich so bis zum letzten Viertel ein 11:7 erspielen. Danach war beim dünn besetzten SSV die Luft raus.

Gegen den WSV Bocholt folgte dann drei Tage später die Wiedergutmachung. Es zeigte sich ein robustes Spiel zweier starker Verbandsligateams, in dem sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Als dann der SSV im dritten Abschnitt mal mit 10:6 in Führung ging, konterte Bocholt binnen einer Minute wieder mit dem Anschlusstreffer.

Die Überzahlspiele waren schließlich der Schlüssel zum Erfolg, sieben von zwölf konnten in Tore umgewandelt werden. Dennoch blieb Bocholt stets in Reichweite und kam in der letzten Spielminute erneut zum Ausgleich. Im abschließenden Angriff bekamen die Kupferstädter dann Überzahl. Nach zwei Lattenschüssen brauchte man hier jedoch den dritten Anlauf, um den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Die restliche Zeit konnte Bocholt nicht mehr zum Abschluss nutzen.

Essen und Bocholt gehören ebenfalls beide zur Spitzengruppe der Liga, somit kann man in Stolberg die Auswärtsniederlage verkraften. Kann man zu Hause sicherlich mit jedem Gegner mithalten, macht sich auswärts das Fehlen von Stammkräften bemerkbar. Erfreulich ist jedoch, dass man bislang in knappen Partien die Nerven behält, das war in der letzten Saison anders. Nach der Winterpause wird der SSV erst einmal im WSV-Pokal antreten und das Neujahrsturnier in Kaiserslautern bestreiten.

Stolbergs Tore erzielten: Braun (9 Tore), Kreus, Sanft, Simshäuser (je 3), Bergs, Grümmer, Klos (je 1).

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