Siedlergemeinschaft wählt den Vorstand

Von: dö
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Sie sind stets um das Wohl der Donnerberger Siedlergemeinschaft bemüht und ziehen an einem Strang: (v. l.) Christiane Frings, Rainer Schulte, Sandra Steffens, Sabrina Zemke, Carina Frings, Ramona Havertz, Heinrich Meuser, Hans Kaiser und Marc Steudel. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Donnerberg. Schon 1947 wurde sie gegründet, die Donnerberger Siedlergemeinschaft: Aber stets ist sie am Puls der Zeit und besitzt ein Programm, das neben geselligen Veranstaltungen auch die Pflege des Grüngürtels und den Beistand bei Sterbefällen beinhaltet.

„Sterbenotgemeinschaft“ nennt sich die rund 720 Mitglieder starke, zur Siedlergemeinschaft gehörende Organisation, die pro Sterbefall rund 360 Euro auszahlt. Beim Jahrestreffen ging es jedoch auch um andere Themen. Um die Pflege des Grüngürtels realisieren zu können, im Mittelpunkt steht dabei die Unterhaltung der Verbindungswege, hat die Siedlergemeinschaft zum Beispiel im vergangenen Jahr einen leistungsstarken Laubbläser angeschafft.

Gegenstand der Berichterstattung waren diese Maßnahmen und Aktionen jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft im örtlichen Pfarrheim „Hafen“. Die Berichterstattung hatte der alte und neue Vorsitzende Rainer Schulte übernommen. Der 47-jährige Qualitätssicherer, der bei der Vorstandswahl alle 37 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte und damit seine zweite, auf zwei Jahre begrenzte Amtszeit in Angriff nimmt, machte die Besucher mit den Ereignissen des vergangenen Jahres, Anschaffungen und dem Programm für das laufende Jahr vertraut.

Mit Sommerfest

Demnach zählten zu den Ereignissen das Sommerfest auf dem Schulhof der Grundschule an der Höhenstraße, die Beteiligung an der Frühjahrskehrwoche der Kupferstadt Stolberg, die Sammlung für die Durchführung des Donnerberger Martinszuges und das Angebot Adventsfeier, das ebenfalls auf dem überdachten Schulhof stattfand.

Einen breiten Rahmen nahm dabei laut Schulte die Instandsetzung und Pflege des in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren angelegten Grüngürtels ein. Diese Aufgabe erforderte den Einsatz zahlreicher Mitglieder der Siedlergemeinschaft, der derzeit 670 Personen angehören.

Wirkungsvoll unterstützt wurden diese Pflege- und Sicherungsmaßnahmen durch den Einsatz des neuen Laubsaugegerätes. Auch für das laufende Jahr hat sich die Siedlergemeinschaft viel vorgenommen. Highlight ist dabei die Open-Air-Feier zum 70-jährigen Jubiläum am Samstag, 8. Juli, ab 15 Uhr, auf dem Schulhof der örtlichen Grundschule: Geplant ist ein umfangreiches Musikprogramm, das durch Kinderspielaktionen und Verpflegungsständen bereichert werden soll.

Den zweiten Teil der Jahreshauptversammlung bestimmten die Neuwahlen zum Vorstand. Neben Rainer Schulte konnten sich alle weiteren neun Vorstandsmitglieder über das einstimmige und einhellige Votum der Versammlung freuen. Auffallend dabei: Die Siedlergemeinschaft geht mit einer jungen Vorstandsmannschaft in die nächsten beiden Jahre: Rainer Schulte (Vorsitzender). Ramona Havertz (stellvertretende Vorsitzende), Sabrina Zemke (Kassiererin), Carina Frings (stellvertretende Kassiererin), Marc Steudel (Schriftführer) sowie Christiane Frings, Sandra Steffens, Hubert Fröschen, Hans Kaiser und Heinrich Meuser (Beisitzer).

Im Anschluss gab Rainer Schulte, das neue Regelwerk für Siedlergemeinschaft und Sterbenotgemeinschaft bekannt, das in einigen Passagen einer Satzung gleichkommt. Die Versammlung schloss mit einem kleinen Bildvortrag. Bernd Mertens zeigte historische Aufnahmen, die die Gründung und den Bau von Josef-, Michael- und Heidestraße in den Jahren 1949 und 1950 beleuchteten. Besonders beeindruckend waren dabei die Aufnahmen, die den unter schwierigen Bedingungen erfolgten Hausbau dokumentierten und auch die Landschaft zum Gegenstand hatte, die in der Vorkriegszeit der Hitlerjugend als Segelfluggelände gedient hatte. Gemeint ist damit die unterhalb der St-Josefs-Kirche liegende einstige Heide- und Buschlandschaft, die nach dem Jahr 1949 für den Bau der Donnerberger Siedlung genutzt wurde.

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