Sieben weitere Bürger erhalten die Karte

Von: dim
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Fatma Sahin, Dr. Volker Siller (v. l.), Franz Willi Hirtz (4. v. l.), Peter Hartnack (4. v. r.), Karl-Heinz Oedekoven (rechts) und Christa Oedekoven (3. v. r.) erhalten von der Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen und Bürgermeister Tim Grüttemeier ihre Ehrenamtskarten. Nicht im Bild ist Monique Thatje. Foto: D. Müller

Stolberg. Sie ist ein Erfolgsmodell: Die im Herbst 2013 in Stolberg eingeführte Ehrenamtskarte würdigt bürgerschaftliches Engagement, das deutlich über ein durchschnittliches Maß hinausgeht. Oder wie Bürgermeister Tim Grüttemeier es formulierte: „Die Karteninhaber sind die Aushängeschilder unserer Stadt, und wir sind sehr froh, diese Menschen zu haben.“

Gemeinsam mit der Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen verlieh Grüttemeier jetzt weitere Ehrenamtskarten – schon fast eine Selbstverständlichkeit in 2015, denn dieses Jahr steht ganz besonders im Zeichen des Ehrenamts.

Das bürgerschaftliche Engagement spielte bereits beim Neujahrsempfang eine große Rolle, Ende Mai verlieh die Stadt erstmals den Stolberger Ehrenamtspreis, die Stadt hat eine Ehrenamtsbörse aufgebaut und „im Dezember findet der Tag des Ehrenamts mit einem schönen Programm statt“, sagte Nießen, und der Bürgermeister versprach: „Die Ehrenamtler werden dann in der Atscher Mehrzweckhalle von der Verwaltungsspitze und Ratsmitgliedern bedient.“

Nießen betonte, das Ehrenamt bringe die Menschen zusammen. „Die Möglichkeiten sich zu engagieren sind äußerst vielfältig“, meinte die Ehrenamtsbeauftragte, und die neuen Inhaber der Karten Nummer 141 bis 147 geben ihr Recht, indem sie sich auf ganz verschiedene Arten einsetzen.

So erhielten mit Fatma Sahin und Monique Thatje zwei Stolbergerinnen die Ehrenamtskarte, die sich in der Einrichtung für Tages- und Kurzzeitpflege Haus Lucia engagieren und dort die pflegebedürftigen Menschen betreuen und sie versorgen. Christa und Karl-Heinz Oedekoven opfern seit Jahren freiwillig viel Zeit, um die Kunstszene zu fördern.

Sie betreiben die Steinweg-Galerie, die heute im Burg-Center beheimatet ist, und organisieren die Ausstellungsreihe „In Memoriam“ in der Direktionsvilla des Museumsquartiers Zinkhütter Hof. Die Oedekovens gehören auch zum Organisationsteam der Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“, haben zudem zeitweise die Artibus-Ausstellungsreihe kuratiert.

Franz Willi Hirtz ist seit mehr als 40 Jahren ein Aktivist, der die örtliche Mundart erhält. Er hat zahlreiche Texte selbst verfasst, sammelt und pflegt aber auch die Mundart-Werke von teils schon verstorbenen Dichtern, ist immer wieder Publikumsmagnet beim Vichter Nachmittag und hält ehrenamtlich weitere Mundart-Nachmittage ab.

Untrennbar mit dem Verein „Menschenskind“, der kranke Kinder und ihre Familien betreut und berät, verbunden ist Dr. Volker Siller. Er war 1993 Gründungsmitglied des Vereins, zunächst als stellvertretender Vorsitzender und seit 2009 erster Vorsitzender.

Peter Hartnack ist in einer Person ein gutes Beispiel für die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in der Kupferstadt: Er leistet freiwillig Vorstandsarbeit im Sozialverband VdK und ist in der Karnevalsgesellschaft Fidele Zunfthäre aktiv.

In der Holz-Hobby-Werkstatt fertigt er Holzarbeiten für städtische Einrichtungen, und innerhalb des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins hilft Hartnack bei der Pflege des Archivs und der Organisation von Ausstellungen. Zudem hat er die Patenschaft für städtische Beete und Blumenkübel übernommen, ist Sicherheitsbeauftragter der Bau-Berufsgenossenschaft und in verschiedenen Bauausschüssen tätig.

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