Stolberg - Sieben Verletzte nach Kellerbrand

Sieben Verletzte nach Kellerbrand

Von: oha/red
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Dichte gefährliche Rauchschwaden drangen noch lange aus Türen und Fenstern des Gebäudekomplexes, obwohl die Flammen bereits gelöscht waren. Foto: O.Hansen

Stolberg. Sechs Bewohner eines Hauses in der Matheis-Peltzer-Straße, darunter drei Kinder, mussten Freitagnachmittag nach einem Brand mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Eine siebte Person wurde vorsorglich ebenfalls per Rettungswagen in die Klinik befördert - der Mann war erst unlängst operiert worden und hatte sich deshalb nicht selbst in Sicherheit bringen können.

Nach ersten Angaben von Einsatzleiter Toni Sturz war das Feuer im sehr verwinkelten Keller des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Gelbe Säcke, Holz - alles was im Keller gelagert war, ging in Flammen auf. Rasch breitete sich dunkelschwarzer Rauch im ganzen Gebäude aus. Die Bewohner flüchteten auf den Balkon, doch auch dort standen sie in den gefährlichen Rauchschwaden.

Die Feuerwehr rückte mit rund 50 Helfern an. Auf der Hastenrather Straße reihte sich ein Feuerwehrfahrzeug an das nächste. Die Einsatzkräfte der Wache sowie des zweiten Löschzuges mit den Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Münsterbusch und Mitte hatte das Feuer zwar rasch gelöscht. So konnte verhindert werden, dass die Flammen auf obere Stockwerke des Blockes oder das Nachbarhaus übergriffen. Das Problem blieb dann allerdings, den gefährlichen Rauch aus dem Gebäude zu bekommen. Die dunklen Wolken hatten sich im ganzen Haus verteilt und drangen noch eine Stunde später aus den Gaubenfenstern unter dem Dach. Mit starken Ventilatoren sorgten die Wehrleute schließlich dafür, dass der Qualm mit und mit aus Türen und Fenstern ins Freie befördert wurde.

Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, blieb Freitagabend noch unklar. Auch wie das Feuer im Keller entstehen konnte. Die Sachverständigen der Kripo haben ihre Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen.

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