Stolberg - SG Stolberg sieht sich mit dem Kunstrasen-Projekt im Aufwind

SG Stolberg sieht sich mit dem Kunstrasen-Projekt im Aufwind

Von: -jül-
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Kunstrasen kommt: Die Möglichkeit, sich in Gressenich auf der Asche zu suhlen, soll im kommenden Jahr vorbei sein. Foto: J. Lange

Stolberg. Das hört man doch einmal gerne: „Die SG Stolberg möchte sich bedanken“, schreibt der Vorstand des aus dem FC Adler Werth und dem SV Gressenich hervorgegangenen Verein. Der Dank richtet sich an alle Fraktionen des Stadtrates „für den Beschluss über die Gewährung eines städtischen Zuschusses in Höhe von 250.000 Euro für die Umwandlung des Aschenplatzes in einen Kunstrasenplatz.

Die rote Erde am Gressenicher Bovenheck wird Grün. Allerdings werden noch ein paar Monate bis dahin ins Land ziehen. Aber nachdem die SG Stolberg jetzt Planungssicherheit erlangt hat, sind die Vorbereitungen angelaufen. „Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen durch ein Planungsbüro“, berichtet der Vorstand, und die Vorbereitungen zur Einwerbung von Sponsorengeldern, Eigenmitteln und die Einbindung der Vereinsmitglieder sowie Überlegungen für ein Marketingkonzept sind angelaufen.

Einweihung im August 2014

„Immerhin sind bei einem städtischen Zuschuss von 250.000 Euro weitere 100.000 Euro Geldmittel bzw. Arbeitsleistungen von uns zu erbringen, wodurch das städtische Vermögen eine deutliche Aufwertung erfahren wird“, betont der SG-Vorstand, der hofft, dass die Finanzmittel 2014 durch die Stadt fließen werden.

Der Zeitplan der SG sieht vor, dass nach Beendigung der Spiele im Winterhalbjahr auf dem Gressenicher Platz – wie üblich – ab April 2014 der Spielbetrieb auf dem Werther Rasenplatz durchgeführt wird. Im Mai 2014 wäre dann mit dem offiziellen Baubeginn der Kunstrasenanlage in Gressenich zu rechnen. „Bei der üblichen Bauzeit für Kunstrasenplätze inklusive erheblicher weiterer Arbeiten, die wir mit eigenen Kräften durchführen müssen, hoffen wir auf die Fertigstellung und damit die offizielle Eröffnung zum Saisonbeginn 2014/15 also Ende August 2014“, betont die Spielgemeinschaft, die ihre Zeitplanung als durchaus ambitioniert kennzeichnet und hofft, dass Unvorhergesehenes ausbleibt und die Mittel wie geplant fließen.

Bereits vor dem ersten Spatenstich verspürt die Stolberger SG einen deutlichen Aufwind, der durch die Perspektive des Kunstrasenplatzes ausgelöst worden ist. „Das Interesse vor allem von Kindern und Jugendlichen an der SG ist spürbar gewachsen“, registriert Vorsitzender Axel Wirtz, was seinem Vorstand auch einen zusätzlichen Motivationsschub gebe. „Wir sind auf dem richtigen und auf einem guten Weg“, sagt Wirtz. „Wir haben von etlichen externen Seiten großes Interesse gespürt und wir können schon jetzt erkennen, dass die deutlich verbesserten Arbeitsbedingung unseren Verein vor große Herausforderungen stellen, die wir meistern müssen“. Der Dank der SG dafür gilt schon einmal ausdrücklich der Politik und der Verwaltung.

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