Stolberg - Severens zieht Schlussstrich nach 20 Jahren

Severens zieht Schlussstrich nach 20 Jahren

Von: gro
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Zwanzig Jahre lang hat er den Stadtsportverband Stolberg angeführt. Im November wird Günther Severens sein Amt niederlegen und sich zurückziehen. Foto: Michael Grobusch

Stolberg. Wenn sich im Sport das Personalkarussell dreht, sorgen oftmals Querelen für den Antrieb. Auch beim Stadtsportverband wird sich in personeller Hinsicht einiges tun. Doch wenn der Vorsitzende Günther Severens und mit ihm mehrere Vorstandsmitglieder im Herbst den Rückzug antreten, hat das mit Ärger rein gar nichts zu tun.

„Ich habe über 20 Jahre lang in vorderster Linie gestanden und bin zudem gesundheitlich angeschlagen. Es ist an der Zeit, dass jüngere Leute mit neuen Ideen für frischen Wind sorgen”, erklärt der 65-jährige Severens.

Bereits auf der konstituierenden Sitzung nach seiner „definitiv letzten Wiederwahl” - es war im Übrigen die neunte - hatte der langjährige Frontmann eine erneute Kandidatur ausgeschlossen. Diese Ankündigung hat auch heute noch Bestand. Und für diejenigen, die es noch nicht wissen oder nicht glauben wollen, hat Severens eigens eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt.

Am 25. Januar sollen die Vertreter von derzeit 65 Vereinen und rund 15.000 Mitgliedern in Stolberg im Sportheim des SSV (Beginn 19 Uhr) noch einmal darauf hingewiesen werden, dass es im November einen großen Umbruch geben wird, den sie bis dahin vorzubereiten haben. „Ich werde mich nicht an der Suche nach einem Nachfolger beteiligen”, erklärt der scheidende Vorsitzende. „Die Mitglieder haben genügend Zeit, sich selbst um eine neue Führungsmannschaft zu kümmern.”

Die Messlatte für den Nachfolger liegt zweifellos hoch. Und auch der Umstand, dass neben Günther Severens weitere Säulen des Stadtsportverbandes wegbrechen werden, wird die Angelegenheit nicht leichter machen.

Definitiv einen Schlussstrich ziehen werden nach Aussage von Severens auch Geschäftsführer Wilfried Holten, die Fachwarte Adolf Konrads (Reiten) und Helga Flink (Tennis) sowie Beisitzer Raimund Braun. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem langjährigen Fachwart für das Sportabzeichen, Franz-Josef Heinen.
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