Seniorenresidenz auf der Zielgeraden

Von: -jül-
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Stolberg. Fortschritte macht die Bauleitplanung zur Realisierung einer Seniorenresidenz in Alt Breinig. Der Stadtrat soll bereits auf seiner Sitzung am 29. Januar den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen und den Flächennutzungsplan anpassen. Damit wären die Grundlagen für das Bescheiden eines Bauantrages gelegt.

Neben dem Friedhof will die Residenz 78 Pflegeplätze und 30 betreute Wohneinheiten, die als Einzelzimmer bereits auf zukünftige Standards ausgelegt und behindertengerecht ausgestaltet werden, bieten. Zwölf Tagespflegeplätze sind als Ergänzung angedacht. Mit einer Inbetriebnahme wird für Anfang 2014 gerechnet. Die Nachfrage nach diesem neuen Angebot gilt als so groß, dass das Objekt bei einer Inbetriebnahme ausgebucht sein könnte.

Als Investor für das Gebäude tritt Heinrich Sangerhausen aus Bad Driburg, als Betreiber der Einrichtung die Itertalklinik Seniorenresidenz GmbH, die bereits in ihren vier Einrichtungen in Roetgen, Walheim und Kornelimünster rund 400 Senioren – davon 287 im Pflegebereich – umsorgt. Das Investitionsvolumen für Breinig wird auf rund zehn Millionen Euro beziffert.

Erst im Dezember 2011 hatte der Rat die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Nach kleinen Korrekturen an der Ausrichtung des Baukörpers erbrachten die Beteiligung von Bürgern und Behörden keine wesentlichen Änderungen mehr, erklärt die Verwaltung für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. Der wird am 24. Januar noch einmal über die Anregungen befinden.

Dabei hatten insbesondere die Denkmalschutzbehörden ein weiteres Abrücken von dem geschützten Gut Stockem gefordert, während andererseits die Anwohner des Weißdornweges auf entsprechenden Abstand pochten. Die jetzige Lage kommt aus Sicht der Verwaltung den Interessen der beiden Seiten entgegen. Ihren Angaben zufolge ist auch die Löschwasserversorgung ausreichend.

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