Stolberg - Senioren- und Sozialzentrum: Rat stimmt Bezuschussung zu

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Senioren- und Sozialzentrum: Rat stimmt Bezuschussung zu

Von: se
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Stolberg. Nach ihrer Präsentation war Gabriele Makola sichtlich erleichtert. Der Grund: Die Geschäftsführerin des Senioren- und Sozialzentrums auf der Liester stellte den Mitgliedern der Rates, der auch gleichzeitig Gesellschafter der Einrichtung ist, die Wirtschaftspläne für die kommenden Jahre vor und stand den Ratsmitgliedern Rede und Antwort.

Makola zeigte sich in der Ratssitzung am Dienstagabend durchaus optimistisch, dass man den veranschlagten Zeitplan bis zum Umzug am 1. August 2018 einhalten könne. „Wir hoffen, das alles so eintritt, wie wir es geplant haben“, erklärte sie.

Momentan werde fleißig gebaut, Verzögerungen gebe es nicht. Ende Januar soll dann feststehen, ob der Einzugstermin auch so eingehalten werden kann. Schließlich könne ein harter Winter dem geplanten Umzug noch einen Strich durch die Rechnung machen. Doch auch dafür habe man bereits einen Plan B in der Rückhand.

Dann könnte die Einrichtung bis zu ihrem Umzug weiterhin im Gebäude am Amselweg verbleiben. „Stand heute gehen wir allerdings davon aus, dass am 1. August alles bezugsfertig sein wird“, erläuterte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier den aktuellen Stand der Baustelle auf Nachfrage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Dina Graetz.

Neben der Vorstellung der Wirtschaftspläne spielte auch das Thema Fachkräftemangel bei Makolas Präsentation eine Rolle. „Wir hoffen, dass unsere Auszubildenden auch bei uns bleiben und nicht abgeworben werden“, meinte sie.

Gabi Halili von den Linken schlug daraufhin vor, eine fraktionsübergreifende Petition zu formulieren, die sich mit den Themen Fachkräftemangel und Finanzausstattung auseinandersetzen soll und die man an Land und Bund weiterreichen könne.

Zudem ging es in der Sitzung des Stadtrates am Dienstagabend darum, die Einrichtung mit einer Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 600.000 Euro für die kommenden Jahre zu stärken. Die Mitglieder des Stadtrates stimmten diesem Vorschlag von Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier einstimmig zu. Zudem sicherten die einzelnen Fraktionen Gabriele Makola auch weiterhin Unterstützung zu.

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