Senioren-Arbeitskreis der IG Metall begeht 25-jähriges Bestehen

Von: dö
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Ein Prosit der langjährigen Gewerkschaftsarbeit: Winfried Dohmen, Hans-Ludwig Reinartz, Tim Grüttemeier, Helmut Wirtz, Rudi Gradel, Josef Graulich und Matthias Breuer (v.l.) freuen sich, dass der Seniorenarbeitskreis der IG-Metall sein 25-jähriges Bestehen feiern kann. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Von wegen die Beine hochlegen und sich auf das in einem langen Arbeitsprozess Erreichte zurückziehen: Diesem Motto haben die Senioren der IG-Metall in der Vergangenheit zu keiner Zeit gehuldigt, die jetzt in den Gartenanlagen des Kupferhofes Rosental ihr 25-jähriges Bestehen feierten.

Schließlich haben die aus Stolberg und Eschweiler stammenden Männer und Frauen in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche Bildungsveranstaltungen organisiert, sich an der Kommunalpolitik aktiv beteiligt und den Arbeitsprozess auch lange nach dem eigenen Ausscheiden kritisch beleuchtet und begleitet.

Diese Aktionen, zu der auch die Unterstützung von Warnstreiks, der Kampf gegen den Rechtsextremismus sowie die Auseinandersetzung mit der Altersarmut und dem demografischen Wandel gehörte, wusste auch Helmut Wirtz, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall-Ortsgruppe Stolberg zu würdigen, der anlässlich des Jubiläums die Laudatio hielt. „Soziales, Gesundheit, Renten, Demografie und Altersarmut sind stets aktuelle Themen.

Bei den Senioren der IG-Metall sind sie besonders gut aufgehoben und werden nicht vernachlässigt, sondern mit Lösungsmöglichkeiten und engagiertem, aber kritischem Einsatz bedacht“, lobte Wirtz, der insbesondere den anwesenden Gründern Matthias Breuer und Winfried Dohmen für ihr langjähriges Engagement dankte: Breuer hatte die Jubiläumsgruppe, die derzeit rund 30 Mitglieder zählt, bis 2004 geleitet. Ihm folgte wenig später Josef Graulich, der seine Ansprache mit dem Wunsch verband, dass die Problematik Jugendarbeitslosigkeit bald der Vergangenheit angehöre.

Neben den aktuellen arbeitspolitischen Themen, die die Arbeit der Seniorengruppe in der Vergangenheit geprägt hatten, erinnerte Graulich auch an die zahlreichen Fahrten und Tagestouren, die die Jubilare unter anderem nach Berlin, Düsseldorf, Brüssel, Straßburg und Antwerpen geführt hatten. Des weiteren widmete sich Graulich anlässlich seines Rückblicks dem 100-jährigen Jubiläum der IG-Metall, das 1991 gefeiert, damals unter anderem von einer Ausstellung gekennzeichnet wurde, die die Senioren gestaltetet und organisiert hatten.

Das Engagement der Jubilare für ein aktives und lebendiges Dorfleben sowie die Mitwirkung im Bereich des Sportes und der Kultur würdigte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier, der ebenso wie sein Eschweiler Kollege Rudi Bertram, es sich nicht nehmen ließ, der Festversammlung seine Aufwartung zu machen und sich persönlich bei den Jubilaren für ihren langjährigen gesellschaftspolitischen Einsatz zu bedanken.

Doch die Veranstaltung, an der sich rund 60 Männer und Frauen beteiligt hatten, bestand nicht nur aus Reden. Geschützt vor der Sonne und einer kurzen Regenschauer durch Zeltdächer und Sonnenschirme fand man sich zu einer Kaffeetafel zusammen, bei der leckere Torten und Kuchen für Gaumenfreuden sorgten. Denn das gemütliche Beisammensein gehöre schließlich auch zur Seniorenarbeit, betonte Graulich, der ebenso wie seine Vorstandskollegen Hans-Ludwig Reinartz und Rudi Gradel sowie die anderen zahlreichen Gäste, seinen Spaß an ausgiebigen Gesprächen und den Austausch von Anekdoten und Erinnerungen hatte.

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