Seit 100 Jahren im Dienste der Frauen

Von: Toni Dörflinger
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Ein Prosit auf das Jubiläum: Rita Renner (v.l.), Resel Borgmann, Hede Vinck, Ursel Zimmermann, Christina Emmerich, Achim Jaskulski, Rudolf Marek, Edith Baur, Cilly Lavalle und Kathy Harperscheidt lassen 100 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Münsterbusch hochleben. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Münsterbusch. Die Ziele und Aufgaben haben sich seit der Gründung der Katholischen Frauengemeinschaft Münsterbusch im Mai 1910 nur unwesentlich verändert.

Standen in den Anfängen die Unterstützung von kinderreichen Familien und die Bekämpfung der Arbeiterarmut im Vordergrund, werden heute die gesellschaftspolitischen Themen unter anderem von der beruflichen Gleichberechtigung, dem Rechtsanspruch auf Pflegezeit und der Solidarität mit Frauen aus anderen Kulturen geprägt.

Längst ist aus dem anfänglichen Mütterverein eine Organisation geworden, die vom religiösen Gesprächskreis bis zum politischen Frauentreff ein breites Themenspektrum anbietet und sich aktiv an der Gestaltung des Pfarr- und Gemeindelebens beteiligt. Diese nun seit 100 Jahren währende erfolgreiche Arbeit war am Wochenende für die rund 190 Mitglieder zählende örtliche Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) Anlass, mit mehreren Veranstaltungen das Jubiläum gebührend zu begehen.

Den Anfang der Feierlichkeiten machten ein Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche und ein Empfang im Pfarrheim. Die Gestaltung des von Pastor Rudolf Marek zelebrierten Gottesdienst hatten die Frauen selbst übernommen. Für den musikalischen Rahmen war der Kirchenchor St. Cäcilia-Münsterbusch unter der Leitung von Gunther Antensteiner verantwortlich.

Von Reden, Glückwünschen und dem Überreichen von Geschenken war der anschließende Empfang im Pfarrheim geprägt. Rund 100 Menschen - anwesend waren auch die die KFD-Diösezanvorsitzende Edith Baur und die Vertreter der Ortsvereines sowie Abordnungen aus Politik und Verwaltung - ließen das Geburtstagskind hochleben und lobten den Einsatz der Frauengemeinschaft, der auch evangelische Christinnen angehören, für Menschenwürde, Demokratie, Gerechtigkeit und Mitverantwortung im öffentlichen Leben.

Den Rückblick auf 100 Jahre Münsterbuscher Frauengemeinschaft übernahm Christina Emmerich, die als eine von zwei Sprecherinnen des siebenköpfigen Leitungsteams für die Organisation der mitgliederstarken örtlichen Gruppe verantwortlich ist. So war ihre Rede nicht nur von der Familienbetreuung und der karitativen Arbeit in Vergangenheit und Gegenwart geprägt, sondern auch von den Ausflügen, Wanderungen, Karnevalsveranstaltungen, Wallfahrten, Gebetstagen und Basteltreffs.

Außerdem erinnerte Emmerich an die weiteren Aktivitäten der örtlichen Gruppe, die einen Krankenbesuchsdienst unterhält und sich um gegenseitige Unterstützung sowie Betreuung in schwierigen Lebenssituationen kümmert.

Fortgesetzt wurde das Jubiläumsprogramm mit einer Mitgliederveranstaltung am darauf folgenden Tag. Neben einer gemütlichen Kaffeetafel sorgte der Auftritt der Bonner Kabarettgruppe „Die Weberinnen” für Unterhaltung und Abwechslung.
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