Schützenbruderschaft Sankt Heinrich Münsterbusch ehrt die Majestäten

Von: dö
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Thomas Gehlen, Gerda Koch, Jakob Beye, Timo Gehlen und Sabine Schröder sind die Stützen der Münsterbuscher St. Heinrich Schützenbruderschaft. Die Majestäten wurden jetzt noch einmal besonders geehrt. Foto: T. Dörflinger
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Hahnenkönig Fabian Zauchowski.

Stolberg-Münsterbusch. In ein buntes, abwechslungsreiches Programm hatte die örtliche Schützenbruderschaft Sankt Heinrich ihre zweitägige Festveranstaltung eingebettet. Das Schützenfest begann mit dem traditionellen „Hahnenköppen“ in den Katakomben des Münsterbuscher Jugendheimes und schloss mit der Proklamation und dem Schützenball im Saal der Jugendheimes.

Dazwischen lag ein von Pfarrer Hans-Rolf Funken zelebrierter Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, in dessen Rahmen Funken das so genannte „Kleine Königssilber“ segnete.

84 Hiebe mit dem stumpfen Säbel hatte der aus Langerwehe-Heistern stammende 20-jährige Kfz-Mechatroniker Fabian Zauchowski benötigt, um der Hahnenattrappe den Garaus zu machen. Er entthronte damit Vorjahrssieger Marcel Schmitz.

Anschließend überreichte Brudermeisterin Sabine Schröder dem neuen Hahnenkönig Zauchowski als Zeichen seiner Würde die mit zahlreichen Plaketten versehene Königskette: Das Hahnenköppen ist eine alte Münsterbuscher Tradition und war schon in den frühen 1950er Jahren ein Bestandteil des mehrtägigen Schützenfestes.

Eingebunden in das Hahnenköppen war auch die Siegerehrung des Schießwettbewerbs der Münsterbuscher Ortsvereine (siehe Box). Den Abschluss des ersten Festtages machte die „Ü-30-Party“, bei der DJ Tom (Thomas Ketteniß) die Besucher mit aktueller Schlager- und Popmusik versorgte.

Im Mittelpunkt des zweiten Veranstaltungstags stand die Proklamation von Schützenkönig Jakob Beye und Jungprinz Timo Gehlen. Beye hatte beim Schießwettbewerb im vergangenen Monat mit dem 405. Schuss den Sieg davongetragen, die Vogelattrappe hatte sich als sehr widerstandsfähig und „zäh“ erwiesen.

Nach 1979, 1988 und 1999 errang der 78-jährige Jakob Beye damit zum vierten Mal die Königswürde. Seine im Vorjahr errungenen Titel konnte Timo Gehlen behalten. Der 19-Jährige wurde erneut zum Jungprinzen der St.-Heinrich-Schützen gekürt. Pfarrer Funken und Brudermeisterin Schröder überreichten den neuen Würdenträgern ihre Ketten.

Ausgezeichnet mit den silbernen Verdienstnadeln des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) wurden Gerda Hugo, Willi Reitler, Marianne Hanf und Eberhard Tulka. Sie sind seit mehr als zehn Jahren Mitglied der örtlichen Schützenbruderschaft und zeichnen sich durch ein überdurchschnittliches Engagement aus, wie Sabine Schröder in ihrer kurzen Laudatio versicherte.

Für Willi Reitler gab es eine weitere Überraschung. Er hatte den erstmals ausgeschossenen Franz-Josef-Koch-Gedächtnispokal gewonnen. Überreicht wurde der Wanderpokal, der nun jährlich in einem Schießwettbewerb errungen werden kann, von Brigitte Koch.

Gäste der Veranstaltung, ein weiterer Programmpunkt war der Showtanz der „Kids“ der KG Mönsterböscher Jonge, waren die zum Bezirk Stolberg gehörenden Schützenbruderschaften aus Büsbach, Zweifall, Eilendorf, Atsch, Stolberg-Stadtmitte und Hauset (Belgien). Außerdem war die befreundete Kohlscheider Schützenbruderschaft St. Sebastiani zu Gast.

Sie reihten sich danach ein in die große Gratulationsgruppe, um den neuen Münsterbuscher Majestäten Grüße und Worte des Dankes zu überbringen.

Abschluss des zweitätigen Schützenfestes war eine Tombola, deren Hauptpreis aus einem Reisegutschein bestand.

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