Schülerkalender: Stadt aus der Vogelperspektive

Von: Dirk Müller
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Die Luftaufnahmen von Stolbergs Vororten von oben, wie hier von Werth, sind faszinierend. Foto: D. Müller

Stolberg. Mit dem neuen Stolberg-Kalender 2016 haben Schüler der Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße etwas ganz Besonderes abgeliefert. Schüler der neunten Klassen im Schuljahr 2014/15 hatten die Idee, sich in dem Kalender den Stolberger Stadtteilen zu widmen – und zwar aus einer ganz speziellen Perspektive.

 Dazu haben sie für ihren Kalender, der den Titel „Stolbergs Vororte“ trägt, mit Ralph Essers von „Birds-Eyes Aachen“ zusammengearbeitet. So entstanden die Aufnahmen der Kupferstädter Vororte von oben, denn Essers bringt so genannte „Multikopter“, die mit Kameras bestückt sind, zum Einsatz.

Diese kleinen unbemannten Flugobjekte sind dank mehrerer Propeller sehr exakt steuerbar, und sie können quasi an einem Punkt in der Luft verweilen, so dass es möglich ist, aus ungewohnter Perspektive qualitativ hochwertige Luftbilder zu machen. Je zwei Luftaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven sind von jedem der insgesamt 14 Stadtteile nach behördlicher Anmeldung entstanden und in dem Stolberg-Kalender zu sehen. Außerdem steuerten die Kogelshäuser-Schüler weitere Motive aus den Stadtteilen bei. Wegkreuze, Bäume, Kirchen, Denkmale und mehr sind in dem faszinierenden Kalender zu sehen.

„Die Reihenfolge, in der die Ortsteile in dem Kalender aus der Vogelperspektive abgelichtet sind, ist übrigens ausgelost worden“, erklärt Rudolf Klein vom Förderverein der Schule, der die Schüler vom Kalender-Team ebenso unterstützt hat wie die Stolberg-Touristik. Klein betont, bei dem Kalender-Projekt sei immer die Auseinandersetzung von jungen Stolbergern mit ihrer Heimatstadt im Fokus. Und noch viel mehr: Für die Kalender-Redakteurin und Pädagogin der Kogelshäuser-Schule Claudia Titz ist die berufliche Förderung der Schüler ein enorm wichtiger Aspekt bei der Umsetzung des Projekts. „Die Idee, der vollständige Fertigungsablauf und die Vermarktung des Produktes müssen wie in einem echten Unternehmen in der Wirtschaft von den Schülern realisiert werden“, beschreibt Titz die komplexe Aufgabe für die Schüler.

Eine Aufgabe, die sie mit Bravour gemeistert haben, denn der Stolberg-Kalender 2016 ist ein wahres Schmuckstück, das es in zwei Formaten gibt. Der kleinere Kalender für 6 Euro ist im DIN A4 Format und aufgeklappt beziehungsweise aufgehangen DIN A3 groß.

Für 12 Euro werden die Luftbilder von Stolbergs Stadtteilen richtig groß: Die Variante des Kalenders in DIN A3 wächst aufgeklappt zum DIN A2 Format. In beiden Größen liefert der Kogelshäuser-Kalender auch einen praktischen Ganzjahresüberblick für 2016 und 2017, so dass 14 Stadtteile darin Platz finden.

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