Schüler-Theater-Festival: „Wahre Geschichte“ unterhält glänzend

Von: dim
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Mit dem beschaulichen Dasein der sieben Zwerge ist es vorbei, als Schneewittchen ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt. Foto: D. Müller

Stolberg. Die sieben Zwerge kommen, nichts böses ahnend, von ihrer Arbeit nach Hause und finden in ihrem gemütlichen Häuschen ein Mädchen namens Schneewittchen vor. Und schon ganz bald ist es dann vorbei mit dem beschaulichen Dasein der kleinen Hausbewohner, denn Schneewittchen mischt die sieben Zwerge ganz schön auf und stellt ihr gewohntes Leben völlig auf den Kopf.

In „Goethes Märchenstunde“ befinden sich „Die sieben Zwerge am Rande des Wahnsinns“, da Schneewittchen sich als eine wahre Nervensäge entpuppt.

Mit dem letzten Beitrag zum 28. Stolberger Schüler-Theater-Festivals im Rahmen des städtischen Kulturprogramms unterhielten die Nachwuchsschauspieler des Goethe-Gymnasiums ihr Publikum köstlich. Sie erzählten „die wahre Geschichte“ von Schneewittchen und den sieben Zwergen, die sie selbst erarbeitet hatten. So war Schneewittchen bei der Belagerung des Zwergen-Häuschens mit Smartphone und Notebook ausgestattet – Geräte, die eigentlich kein Zwerg anrühren durfte. Vor allem aber war Schneewittchen eines für die sieben Zwerge: besonders anstrengend.

Illustere Märchengestalten

Und zwar derart, dass die Zwerge Hexen und Drachen zu Rate zogen, um sich des Mädchens zu entledigen. Allerlei illustre Märchengestalten tauchten in der kurzweiligen Inszenierung auf, die von Livemusik begleitet wurde und sogar mit einer Rap-Einlage im Pädagogischen Zentrum des Goethe-Gymnasiums punktete.

Mit der sehenswerten siebten Vorstellung endete das 28. Schüler-Theater-Festival allerdings nicht, denn erstmals soll in diesem Jahr ein „Best of“ des Festivals ermittelt und noch einmal aufgeführt werden.

Vor der Jury, die alle Inszenierungen gesehen hat, liegt nun eine undankbare Aufgabe, weil das Schüler-Theater-Festival ausnahmslos tolle Aufführungen geboten hat.

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