Schüler singen und tanzen für Verbesserungen im Offenen Ganztag

Von: Sonja Essers
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Ein besserer Ganztag: Dafür sangen und tanzten am Montag rund 110 Grundschüler vor dem Stolberger Rathaus. Natürlich unterzeichnete auch Robert Voigtsberger (rechts), Erster Beigeordneter, das Plakat, das die Landesregierung im Juli in Empfang nimmt. Foto: Sonja Essers
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Räume zum Rückziehen und ein größeres Angebot nach dem Unterricht: Die Stolberger Kinder haben in puncto Ganztag eigene Vorstellungen. Foto: Sonja Essers

Stolberg. Bildungschancen verbessern, Finanzierungen sichern, die Zukunft gestalten und kindgerechte Lern-, Spiel- und Lebensräume für alle Kinder schaffen: Unter dem Motto „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ fand am Montagnachmittag vor dem Stolberger Rathaus ein Smartmob von Schülern der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) Grüntal sowie der OGS Prämienstraße statt.

Rund 110 Kinder tanzten und sangen für eine Verbesserung des Offenen Ganztages. Initiiert wurde die Aktion im Rahmen einer Kampagne der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrt.

Dazu zählen auch die freien Träger der Jugendhilfe, wie der Verein Betreute Schule Aachen-Land, vertreten durch Nathalie Schneider. Der Verein ist in Stolberg für den Offenen Ganztag an der Grundschule Grüntal sowie an der Grundschule Prämienstraße verantwortlich. „Im System drückt der Schuh“, zitierte Schneider eine Zeile aus dem Kampagnensong, den die Kinder unter anderem zum Besten gaben. „Wenn wir den Offenen Ganztag verbessern, sind nicht nur alle besser drauf. Wir setzen uns auch aktiv für die Bildung in unseren Grundschulen ein“, sagte Schneider.

Wie diese Verbesserungen aussehen? Schüler, Lehrer und Eltern fordern von der nordrhein-westfälischen Landesregierung neben einheitlichen Standards auch höhere Etats und eine einheitliche Förderung sowie Ausbauprogramme und eine landesweite gesetzliche Regelung des Offenen Ganztags.

Natürlich haben auch die Schüler ihre ganz eigenen Ideen, was man im Offenen Ganztag verbessern könnte. Neben einem größeren Angebot für die Zeit nach dem Unterricht, stehen auch Ruheräume ganz hoch im Kurs. „Der Platzmangel an vielen Schulen ist ein ganz großes Problem. Immer wieder hören wir von Kindern, dass sie sich einen Raum wünschen, in den sie sich zurückziehen und einfach ihre Ruhe haben können“, sagt Nathalie Schneider.

Auf Plakaten, die unter anderem auch Stolbergs Beigeordneter Robert Voigtsberger unterzeichnete, hielten die Kinder ihre Wünsche fest. Am Mittwoch, 12. Juli, werden die Verantwortlichen diese dann der neuen Landesregierung in Düsseldorf überreichen.

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