Schönmackers gelobt nun Besserung bei Abfuhr der gelben Säcke

Von: -jül-
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Die Abfuhr der gelben Säcke soll demnächst besser funktionieren. Foto: D. Müller

Stolberg. „Wir haben Fehler gemacht, aber wir haben sie erkannt und abgestellt“: Das erklärte der stellvertretende Regionalleiter der Schönmackers Umweltdienste GmbH jetzt im Hauptausschuss.

Bürgermeister Tim Grüttemeier hatte das für die Abfuhr der Gelben Säcke verantwortliche Unternehmen zur Berichterstattung in das Ratsgremium gebeten, nachdem mehrfach in diesem Jahr das Einsammeln der Leichtstoffe mangelhaft erfolgt war.

Für die Duale System Deutschland GmbH betreut die Belland Vision GmbH mit Sitz in Pegnitz die Abfuhr in der hiesigen Region, wobei Schönmackers den Auftrag nach Ausschreibung erhalten hatte. Derzeit wird die Neuausschreibung der Leistung ab 2017 von Belland Vision vorbereitet.

Zum Jahresbeginn hatte Schönmackers von alternierender Einsammlung in unterschiedlichen Bezirken an verschiedenen Tagen auf die Blockabfuhr umgestellt. „Weil das effektiver für uns und für die Städte sauberer ist“, erläuterte der Firmensprecher, da nur noch an einem Tag die Leichtstoffsäcke das Stadtbild prägen. Das habe für den Betriebsablauf zur Folge gehabt, dass die bisherigen fünf Teams auf nunmehr zehn Fahrzeuge aufgeteilt worden seien. Im Wesentlichen würde das System freitags auch funktionieren.

Bei der Samstagsabholung wurde zudem ein elfter Wagen eingesetzt, um früher die Touren absolvieren zu können. Dazu wurden die Routen weiter aufgeteilt. Dennoch hätten sich ortskundige Fahrer an ihre gewohnten Touren gehalten, so dass andere Straßen nicht bedient worden seien. „Ostern haben wir ein sehr schlechtes Bild abgeliefert“, entschuldigte sich der Schönmackers-Sprecher und kündigte an: „Wir wollen ein besseres Bild abgeben“. Die Probleme seien erkannt, mittlerweile würden die Fahrer besser auf ihre Touren vorbereitet. Zudem würden zehn neue Fahrzeuge mit elektronischer Streckenführung in Kürze ausgeliefert. Sollte dennoch einmal eine Straße nicht bedient werden, werde kurzfristig nachgebessert, was samstags aber kaum möglich sei.

So recht zufrieden stellen konnte das Unternehmen die Politik nicht. Sie forderte ein, dass Stolberg als größte Stadt bei Fläche und Bevölkerungszahl nicht mehr freitags, sondern an einem anderen Wochentag abgefahren werde. Dann könne bei Pannen schneller reagiert werden. Schönmackers sicherte zu, das bei den Planungen für das kommende Jahr berücksichtigen zu wollen. Die Verwaltung kündigte an, bei Pannen weiterhin die Abfuhr durch Dritte zu besorgen und dies Schönmackers in Rechnung zu stellen.

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