Stolberg-Büsbach - Schöner Klang der Stimmen beim Büsbacher Kirchenchor St. Hubertus

Schöner Klang der Stimmen beim Büsbacher Kirchenchor St. Hubertus

Von: mlo
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Stolberg-Büsbach. Am Sonntag hat der Kirchenchor St. Hubertus Büsbach unter der Gesamtleitung von Franz Körfer die Messfeier in der Kirche gestaltet und die reizvolle „Missa brevis in D-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart gesungen.

In seinem Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehen sang er jedoch nicht alleine. Mit dabei waren der befreundete Kirchenchor aus Mausbach, einige Herren aus dem ortsansässigen Männerchor, ein Solistenquartett mit Monika Kettenich (Sopran), Anne Lafeber (Alt), Marcel Oleniecki (Tenor) und Josef Otten (Bass) sowie ein kleines Kammerorchester um Dieter und Jens Beißel und Günter Jansen an der Orgel. Das Werk des jungen Mozarts verlangte von Chor und Solisten größte Konzentration.

Qualitätsprägend war der ausgeglichene Chorklang, der sich besonders im „Gloria“ entfaltete. Die Sängerinnen und Sänger glänzten mit sauberer Intonation und beweglich geführten Stimmen. Die wortreicheren Abschnitte waren den Solisten zugeteilt, die diese mit Stimmschönheit und Hingabe zum Leuchten brachten. Und auch das kleine, aber feine Orchester machte seine Sache ausgezeichnet und gab den Liturgieteilen die angemessene Festlichkeit.

Neben der Mozart-Messe wurden vom Chor weitere geistliche Werke dargeboten. Ob die packenden Lobgesänge „Laudate Dominum“ von Christopher Tambling, das „Hallelujah“ von Sir Colin Mawby oder der „Song of Mary“ von Richard Shepard, die Stücke fanden Gefallen.

Pfarrer Jürgen Urth sprach den Mitwirkenden seinen Dank aus. Die „singende“ Kirche entwickle ein Gefühl für Gott und gebe Zeugnis vom Glauben. Gleichzeitig richtete er seinen Appell an die Kirchenbesucher, dass sich weitere Sängerinnen und Sänger finden mögen, um das liturgische Amt der Kirchenmusik fortzuführen. Der Bachchoral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ zur Kommunion unterstrich das, was der Pfarrer in seiner Predigt kundgetan hatte. Dirigent Franz Körfer gab jedem einzelnen Musiker den nötigen Raum, sich zu entfalten und war gleichzeitig für alle Mitwirkenden ein sicherer Koordinator, der alles fest in Händen hielt.

Zum Auszug spielte Günter Jansen eines der anspruchsvollsten Werke der Orgelmusik, die triumphale „Toccata“ aus der 5. Orgelsinfonie des französischen Komponisten Charles Marie Widor. Dass nur wenige Kirchenbesucher diesem Orgelnachspiel andächtig lauschten, war bedauerlich, denn Jansen zog hier alle Register seines Könnens und beeindruckte mit einer imposanten Darbietung. Im Pfarrheim wurden drei Chormitglieder für treuen Dienst geehrt: 40 Jahre aktiv im Chor sind Aline Grümmer und Rolf Lagelee, 25 Jahre Beate Lang.

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