Schnelles Internet: Jetzt sind die Bürger gefragt

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Hohe Beteiligung erhofft: Die Stadt Stolberg startet am Montag die Befragung der Bürger zum geplanten Ausbau des Breitbandnetzes in der Kupferstadt. Foto: Peter Kneffel/dpa

Stolberg. Die Kupferstadt Stolberg verfolgt den Aufbau eines schnellen Breitbandnetzes weiterhin mit Nachdruck. Nachdem die Netzbetreiber kontaktiert wurden, um zu klären, ob und wo sie in Stolberg zukünftig aus eigenem Antrieb investieren möchten, werden nun wie angekündigt die Bürger befragt.

Die Verwaltung hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung. Die Rückmeldefrist endet am Dienstag, 30. September. „Die flächendeckende Breitbandversorgung ist als Standortfaktor für Stolberg von hoher Bedeutung“, erklärt Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Nicht nur für Firmen ist der schnelle Zugang zum Internet wichtig. Auch für die Bevölkerung sind moderne Glasfaserleitungen heute Grundlage für den vollen Zugang zu Wissen und Bildung.“

Deswegen führt die Verwaltung zurzeit eine intensive Markterkundung durch. Die im Stolberger Stadtgebiet aktiven Netzbetreiber wurden bereits nach ihren zukünftigen Investitionsabsichten befragt. Nun kommen die Bürgerinnen und Bürger zu Wort.

Ab Montag, 25. August, erfolgt schrittweise die Bedarfserhebung in den Ortschaften Vicht, Breinigerberg, Zweifall, Schevenhütte, Büsbach, Dorff, Venwegen und Werth sowie in den Gewerbegebieten Camp Astrid, Steinfurt, Mausbach, Hamm-Mühle, Münsterbusch und Würselener-/Hasencleverstraße.

Die Fragebögen, die bis zum 30. September beantwortet werden können, werden von eigenen Kräften der Stadtverwaltung in den nächsten Wochen verteilt und zusätzlich auch auf den Internetseiten der Stadt (www.stolberg.de) als Download zur Verfügung stehen. Auch an ausgewählten und zentral gelegenen Orten, wie z. B. Tankstellen, Geschäften usw. werden die Fragebögen ausgelegt.

„Bei der Datenerhebung geht es vor allem um die persönlichen Erfahrungswerte der Bürger und Unternehmer“, erklärt Frank Gilles von der Stolberger Wirtschaftsförderung. „Deswegen ist für uns ein möglichst hoher Rücklauf von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund findet die Befragung bewusst zwischen dem Ende der Sommerferien und dem Beginn der Herbstferien statt.“ Grüttemeier ergänzt: „Nach der Auswertung der Befragung können wir dann im Oktober die Ausschreibung für erste konkrete Projekte angehen. Um Fördermittel und um Investitionen können wir aber nur mit Nachdruck werben, wenn unsere Bedarfsabfrage auf Resonanz aus der Bürgerschaft stößt.“

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