Stolberg - Schnelles Internet bald in der ganzen Stadt verfügbar?

Schnelles Internet bald in der ganzen Stadt verfügbar?

Von: oha
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Bundesweit wird derzeit daran gearbeitet, die Internetverbindungen auf den modernen Stand zu bringen. Foto: Martin Gerten/dpa

Stolberg. Surfen in Stolberg mit einer durchaus passablen Geschwindigkeit soll demnächst Standard werden. Die Breitbandverkabelung wird massiv ausgebaut. Nicht zuletzt erkennbar an den großen Verteilerkästen am Straßenrand, von denen aus die Glasfaserkabel in der Erde zu den einzelnen Haushalten weiter geschaltet werden.

Bundesweit wird derzeit daran gearbeitet, die Internetverbindungen auf den modernen Stand zu bringen. Damit Deutschland im europäischen Vergleich nicht ins Hintertreffen gerät. Das Besondere an Stolberg ist, dass die Einwohner hier, je nachdem in welchem Stadtteil sie wohnen, mit drei verschiedenen Telefonvorwahlen zurecht kommen müssen.

Stolberg erreicht man mit den Vorwahlen 02402, 02408 und 02409. Bis Ende des laufenden Jahres will die Telekom zumindest alle Nutzer der Vorwahl 02402 an das schnelle Internetnetz per Glasfaserkabel angeschlossen haben.

Die Haushalte mit den beiden anderen Vorwahlen sowie in den Ortsteilen Gressenich, Schevenhütte und

Bundesweit wird derzeit daran gearbeitet, die Internetverbindungen auf den modernen Stand zu bringen. Damit Deutschland im europäischen Vergleich nicht ins Hintertreffen gerät. Das Besondere  an Stolberg ist, dass die Einwohner hier, je nachdem in welchem Stadtteil sie wohnen, mit drei verschiedenen Telefonvorwahlen zurecht kommen müssen.

Stolberg erreicht man mit den Vorwahlen 02402, 02408 und 02409. Bis Ende des laufenden Jahres will die Telekom zumindest alle Nutzer der Vorwahl 02402 an das schnelle Internetnetz per Glasfaserkabel angeschlossen haben.

Die Haushalte mit den beiden anderen Vorwahlen sowie in den Ortsteilen Gressenich, Schevenhütte und Venwegen sollen bis Ende des Jahres 2017  zumindest einen schnellen Internetanschluss nutzen können.

Ob die Bürger das dann auch wollen, müssen sie selbst entscheiden. Denn der Service hat auch seinen Preis. Die Telekom, die im Kern von Stolberg ihre Arbeiten fast abgeschlossen hat, geht deshalb in den nächsten Wochen auf Werbetour bei den betroffenen Haushalten.

Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass die meisten Bewohner der Stadt den Service durchaus gerne nutzen möchten, auch wenn das Angebot mit einem kleinen Aufpreis verbunden ist.

Die Landesregierung werde sich auf Länderebene dafür einsetzen, dass mehr Orte mit schlechter Internet-Anbindung gefördert werden, versprach Landtagsabgeordneter Stefan Kämmerling  jetzt bei seinem Besuch in Stolberg.

Derzeit ist die Untergrenze zur finanziellen Förderungen bei  sechs Mbit festgelegt. Nach Kämmerlings Vorstellung soll diese Untergrenze auf 16 Mbit angehoben werden. Um den Ausbau des schnellen Netzes zu fördern, hat die Landesregierung ihren maximalen Zuschussbetrag angehoben. Gab es bislang maximal 300.000 Euro zur Förderung eines Projektes, so sollen es künftig 500.000 Euro sein.

Insgesamt will die Landesregierung die Kommunen im ländlichen Raum mit 60 Millionen Euro unterstützen. Auch die Einnahmen des Landes aus der Versteigerung der 700-Megahertz-Frequenzen sollen in den Ausbau des schnellen Netzes investiert werden.

Nach ersten Erhebungen des Landes sind in Stolberg 94 Prozent der Haushalte mit einem Internetanschluss der Leistung 6 Mbit/Sekunde versorgt, 90 Prozent verfügen bereits über den schnelleren 16 Mbit/S-Anschluss und 88 Prozent können schon mit schnellen 50 Mbit/S durch das Netz surfen.

Damit steht Stolberg im Verglich zu Kommunen wie Eschweiler, Monschau, Roetgen oder Simmerath nicht einmal schlecht da. In der Nordeifel verfügen nur fünf Prozent der Einwohner über einen 50 Mbit/S-Anschluss.

Ein Problem ist die Anbindung der weit verstreut liegenden Häuser. Die Kabelverlegung ist hier besonders teuer. Vergleichbar ist dies mit dem Stolberger Stadtteil Werth. Auch das kleine „Dorf“ am Rande Stolbergs ist nur aufwendig  per Kabel anzuschließen. Das Land hat für dieses Projekt allerdings schon einmal 171.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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