„Schlagsaitenquantett“: Halsbrecherische Fingerfertigkeit

Von: mlo
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Das Schlagsaitenquantett (v.l.): Guido Breidt (Cájon), Holger Remmel (Gitarre), Georg Palm (Gitarre) und Tom Stolpe (Bass). Foto: M.L. Otten

Stolberg. Musiker hautnah erleben und dabei gemütlich mit Freunden in den Abend starten – das funktioniert in der Altstadt wunderbar. Im 14-Tage-Rhythmus bietet die Musikkneipe „Piano“ verschiedenen Künstlern die Möglichkeit, ihre Musik einem größeren Publikum darzubringen.

Am Samstagabend bot das „Schlagsaitenquantett“ aus der Euregio instrumentale akustische Musik im Spannungsfeld zwischen Gypsy-Swing, Latin-Pop und Rock.

Georg Palm und Holger Remmel (Gitarren), Tom Stolpe (Bass) und Guido Breidt (Cájon) waren regelrechte Klangzauberer auf ihren Instrumenten und sorgten im Handumdrehen für tolle Stimmung in der Stolberger Altstadtkneipe.

Alles war handgemacht und wurde virtuos und mit Spaß und Hingabe dargeboten. Die Schlagsaitenmusiker verfügten über eine unglaubliche, teils halsbrecherische Fingerfertigkeit und wussten alle Raffinessen einzusetzen, die ihre Musik ausmacht. Dazu gehörten auch freie Improvisationen, die sie ungewöhnlich gut beherrschten.

Das Publikum klatschte oft im Rhythmus mit, so dass alle auf ihre Kosten kamen.

Die Vier-Mann-Besetzung hatte Stücke von Reinhard Django, Santana, Rodrigo y Gabriela und dem Rosenberg-Trio im Gepäck, bot aber in der Stolberger Altstadt auch viele eigene Werke von ihren letzten CDs.

Es war ein Abend von hohem Unterhaltungswert.

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