Scharrenbach hat Notfallpraxen im Blick

Von: chh
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Treffpunkt Rathaus: Ina Scharrenbach (Mitte) traf sich mit Bürgermeister Tim Grüttemeier (2. v. r.), und anderen Unionspolitikern aus der Kupferstadt zum Meinungsaustausch und ließ sich anschließend von Stadtführer Peter Sieprath (3. v. l.) die Altstadt zeigen. Foto: C. Hahn

Stolberg. Unbedingt wollte sie Stolberg „mal bei Hellem sehen“: Ina Scharrenbach macht nicht nur im Düsseldorfer NRW-Parlament für die CDU Politik, sondern bekleidet unter anderem auch in der Frauen-Union (FU) das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden und ist in dieser Eigenschaft schon in der Kupferstadt gewesen – aber halt abends in der kalten Jahreszeit und damit bei Dunkelheit.

Dennoch waren es nicht rein touristische Gründe, die die 37-jährige Christdemokratin aus Kamen an der östlichen Peripherie des Ruhrgebietes nach Stolberg brachten: Im Beisein von FU-Chefin Edith Nolden, Stellvertreterin Gerlinde Bläsius sowie von Scharrenbachs Landtags- und Fraktionskollegen Axel Wirtz pflegte Scharrenbach den Gedankenaustausch mit Bürgermeister und Parteifreund Tim Grüttemeier.

Bevor sie sich mit Stadtführer Peter Sieprath und den FU-Frauen auf den Weg durch die Straßen und Gasssen der Altstadt machte, ging die Abgeordnete, die unter anderem Mitglied im Finanzausschuss ist, in das Gespräch mit dem Bürgermeister. Und das verlief recht spannend, obwohl beide der selben Partei angehören – denn als Ausschussmitglied kontrolliert Ina Scharrenbach einige Geldtöpfe, an die Tim Grüttemeier gerne heran will.

Fördermittel im Rahmen des Projektes „Starke Quartiere, starke Menschen“, eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet, neue Herausforderungen durch einquartierte Flüchtlinge – alles das kam am Freitagnachmittag bei dem knapp einstündigen Gespräch aufs Tapet.

Dabei zog Axel Wirtz Parallelen zwischen Landes- und Kommunalpolitik: „In unserer Stadt hat sich viel durch die große Koalition bewegt.“ Der Hausherr im Rathaus seinerseits setzte eines der emotionalsten Stolberger Themen der vergangenen Zeit auf die Tagesordnung: „Wir verteidigen mit Händen und Füßen unsere Notfallpraxis“, führte Tim Grüttemeier das Thema ein, zeigte sich stolz über die Bürger, die gegen eine mögliche Schließung Front gemacht haben und sprach von einer „beeindruckenden Demo, die in Windeseile über soziale Netzwerke organisiert worden war“.

Ina Scharrenbach kam das bekannt vor: „Ich beobachte das alles sehr aufmerksam. Im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe ist das schon 2009 passiert.“

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