Sanierung von zwei Brücken und einer Mauer kostet über 175.000 Euro

Von: -jül-
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Komplett für den Verkehr gesperrt ist in Gressenich die Brücke über den Omerbach in der Brühlstraße. Sie soll erneuert werden. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Topographie und eine jahrelang mangelhafte Unterhaltung ihrer Bauwerke machen der Kupferstadt zu nehmend zu schaffen: Sanierungen und Erneuerungen gehen ins Geld. Über 175.000 Euro muss die Stadt nun in die Restaurierung von zwei Brücken und eine Stützmauer investieren. Der Vergabeausschuss beauftragte die Ingenieurleistungen.

Bereits im vergangenen November wurde die Brücke in der Gressenicher Brühlstraße komplett für den Verkehr gesperrt. Bei ihrer Überprüfung wurden massive Schäden an der Tragwerkplatte registriert, die die Standsicherheit gefährden. Eigens für das Radrennen der BSR-Night wurde sie provisorisch abgestützt, damit die Traditionsveranstaltung überhaupt durchgeführt werden konnte. Mit rund 40.000 Euro kalkuliert die Verwaltung den Neubau der Brücke.

Einen ungenügenden Zustand bescheinigten die Prüfer bereits im Mai 2011 der Brücke über die Vicht zum Parkplatz im Steinbruch Mückenloch. Schwere Schäden an den Widerlagern wurden registriert. Die Brücke ist als Verbindung von der Landesstraße 238 (Mulartshütter- / Zweifaller Straße) zur Copper-City-Pioneer-Ranch im ehemaligen ATG-Heim auch für Rettungseinsätze unverzichtbar, weil sie die einzige Zuwegung ist.

Deshalb muss die Passierbarkeit auch während der Sanierungsarbeiten gewährleistet werden. Eine Unterstützungskonstruktion soll dabei helfen. Mit rund 100.000 Euro wird die Restaurierung kalkuliert.

Nachdem Anwohner die Stadt über sich lösende Steine informiert hatte, hat das Tiefbauamt die Stützmauer Hammerberg einmal genauer unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis: „Die Stützmauer entspricht in keiner Hinsicht den anerkannten Regeln der Technik und stellt in ihrem Zustand eine Gefahr für die Anwohner und den Straßenverkehr dar.

Das Baujahr der Stützmauer konnte im Rathaus nicht mehr recherchiert werden, wird aber für die 1950/60er angenommen. Das Bauwerk steht zwar auf privatem Gelände, jedoch sieht sich die Stadt nach Prüfung der Rechtslage in der Unterhaltungspflicht. Oberhalb der Stützmauer verläuft die Straße „Hammerberg“, unterhalb befinden sich private Garagen. Die Kosten für eine Sanierung werden mit 35.000 Euro kalkuliert.

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