Andreas Bourani Freisteller

Salz wartet auf seinen Einsatz

Von: sil
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Ob dieses Bild aus dem letzten
Ob dieses Bild aus dem letzten Winter wohl auch in 2012 zu sehen sein wird? Noch sieht es nicht so aus, als müssten die Räumfahrzeuge demnächst ausrücken und Salz streuen. Foto: Heike Eisenmenger

Stolberg. Der Schnee lässt auf sich warten - zur Freude der Autofahrer, zum Ärgernis der örtlichen Baumärkte, die mit dem Verkauf von Streusalz und Schneeschaufeln im vergangenen Winter einen großen Umsatz gemacht hatten.

Wenn es in diesem Winter nicht noch einmal schneien sollte, dann werden die Baumärkte die Salzvorräte wohl für die nächsten kalten Monate aufbewahren müssen. „Prinzipiell sich Salzvorräte über mehrere Jahre haltbar, falls sie korrekt trocken gelagert werden”, erklärt ein Baumarktleiter aus Stolberg auf Anfrage. „Allerdings nicht länger als zehn Jahre.”

Heinz Heitkämper, stellvertretender Leiter des Technischen Betriebsamts, macht sich ebenfalls keine Sorgen, dass die städtischen Salzvorräte nicht mehr aufgebraucht werden können und zum Verlustgeschäft werden. 800 Tonnen Salz werden zum Teil in Silos, zum Teil in Salzlagerhallen in Stolberg aufbewahrt.

Nachdem NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) im vergangenen Jahr zu zusätzlichen Streusalzreserven aufgerufen hatte (wir berichteten), entschied sich die Stadt Stolberg, keine zusätzlichen Lager zu mieten oder die bestehenden zu vergrößern. Stattdessen wird zusätzliches Streugut für den Notfall beim Lieferanten gelagert und kann kurzfristig angefordert werden. Das sei günstiger, so Heitkämper.

Der Technische Betriebshof blickt noch entspannt auf die Wetterlage. „Straßenschäden haben wir bisher nicht zu verzeichnen”, bilanziert Heitkämper.

Die Baumärkte in Stolberg hoffen derweil darauf, dass der Winter noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. Das Salz soll „an den Mann” - und das besser in diesem als im nächsten Winter.
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