Sabine Schröter übernimmt die Regie

Von: gsv
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Die neue Führungsmannschaft: Burbut Murat (v.l.), Ehrenvorsitzender Günter Lamm, Andrea Houben, Sabine Schröter, Klaus Heinrich und Adem Basol. Foto: G. Severens

Stolberg. Nach 15 Jahren hat es an der Spitze des FC Columbia Stolberg einen Wechsel gegeben: Sabine Schröter tritt die Nachfolge von Günter Lamm an und ist neue Vorsitzende des Vereins.

Bestätigt hat sich damit auch der Trend, dass immer mehr Frauen in den Vereinen Verantwortung übernehmen. Schröter wird in ihrem Vorstand unterstützt von Burbut Murat (2. Vorsitzender), Klaus Heinrich (3. Vorsitzender), Andrea Houben (1. Geschäftsführerin), Heike Graulich (2. Geschäftsführerin), Adem Basol (1. Kassierer), Franz-Josef Schlepütz (2. Kassierer), Dirk Keese (Fußball-Obmann), Nagim Bouamoud, Gerd Stadelmann und Klaus Heinrich (Spielausschuss), Arnold Erberich und Holger Bildstein (Beisitzer). Rene Schlepütz und Daniel Schalkens wurden zu Kassenprüfer bestellt. Der vor einer Woche gewählte Jugendausschuss wurde von der Hauptversammlung bestätigt. Für sein langjähriges Engagement bedankte sich die Hauptversammlung bei Günter Lamm mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Der bisherige Fußball-Obmann Klaus Heinrich berichtete über das sportliche Abschneiden und kommentierte mit kritischen Worten die Leistung der 1. Mannschaft, die in der vergangenen Saison zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stand. Dank einiger Zugänge konnte dann in der Rückrunde der Klassenerhalt doch noch gesichert werden. Trotz qualitativer und quantitativer Verbesserung habe es unterm Strich aber keine wesentliche Leistungssteigerung gegeben. „Die Trainingsbeteiligung lag gerade mal bei 35 Prozent”, stellte Heinrich fest. Mangelnde Einstellung machte der Obmann auch für die zum Teil „katastrophalen Ergebnisse” in der Rückrunde verantwortlich. „So kann man sich nicht präsentieren.” Gleichwohl haben die Columbianer schon so viele Punkte auf dem Konto, dass sie den Abstieg nicht mehr zu fürchten brauchen.

Das Reserveteam hätte in der letzten Spielzeit Zünglein an der Waage sein können, wären nicht jeweils in den letzten Spielminuten die Partien gegen Schevenhütte und VfR Würselen verloren worden. In der laufenden Spielzeit wurden bislang viele knappe Ergebnisse gegen die ersten Mannschaften erspielt. Und obwohl die Zweitvertretung immer wieder Spieler an die 1. Mannschaft abgegeben musste, mangelte es nie an der richtigen Einstellung.

Eine Woche nach dem Jugendtag wurde Jugendleiter Marco Bartgens auch auf der Hauptversammlung mit viel Beifall bedacht. Kassierer Daniel Schalkens berichtete unterdessen, dass die Zeiten für die Vereine immer schwieriger werden. „Wer da keine großen Sponsoren hat und nur mit den Einnahmen aus den Beiträgen zurechtkommen muss, hat schwer zu kämpfen”, warnte Schalkens.
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