Rolf Engels weiter Vorsitzender der AG

Von: Toni Dörflinger
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Gemeinsam für die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus sind tätig: (v.l.) Momand M. Sarwar, Werner Froesch, Johannes Stein, Rolf Engels, Hedwig Stein, Franz-Josef Haselier, Helga Prehler, Ursel Haselier, José Cardenas, Marieluise Kleinlein, Willy Plum und Anni Altvater. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Rolf Engels bleibt Vorsitzender der SPD Arbeitsgemeinschaft 60 Plus. Der 75-jährige, frühere Diplom-Vermessungsingenieur, konnte alle 24 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und nimmt damit seine sechste Amtsperiode in Angriff.

Ebenso einstimmig fiel das Votum für die übrigen 27 Vorstandsmitglieder aus. Neben der Neubesetzung des Vorstandes spielte auch die Wahl der Delegierten für die SPD-Gremien Unterbezirkskonferenz und Stadtverband eine Rolle.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen aber nicht die Wahlen, sondern Berichte und Referate. Für die Berichterstattung war der alte und neue Vorsitzende, Rolf Engels, zuständig. Er machte die Besucher mit den vergangenen und zukünftigen Aktionen und Veranstaltungen vertraut. Demnach hat in den vergangenen beiden Jahren ein umfangreiches und vielfältiges Kultur- und Bildungsangebot das Programm der rund 40 Aktiven geprägt.

Als Höhepunkte des in 2014 und 2015 absolvierten Programmes erwähnte Engels beispielsweise die Besichtigung der Bleihütte Berzelius, der historisch motivierte Rundgang durch den Münsterbuscher Ortsteil Kohlbusch, der Vortrag über die Geschichte von Burg Stolberg, das Referat über die Pflegereform, die Tour zum Rursee, die Studienfahrt ins Elsaß, das Informationsgespräch zum Thema Seniorengerechtes Leben in Stolberg, das Thema Sicherheit für Senioren, Stabilisierung der Renten und der Besuch des Würselener Waldes.

Auch im laufenden Jahr hat die Arbeitsgemeinschaft schon zahlreiche Veranstaltungen absolviert. Dazu gehören unter anderem der Spaziergang durch das historische Kornelimünster, das Frühlingsfest sowie der Vortrag über krankheitsbedingte Allergien.

Desweiteren hat auch die Kommunalpolitik eine Rolle gespielt. So haben sich die SPD-Senioren für wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten, das busgebundene Stolberg-Ticket, das seniorengerechte Wohnen und für den Bau von Pflege- und Betreuungseinrichtungen eingesetzt. Für die kommenden Monate hat die Arbeitsgemeinschaft die Organisation und Durchführung einer Kurzwanderung zum Schlangenberg, eine Altstadtführung für Senioren und eine Studienfahrt nach Flandern geplant, die vom 16. bis 18. Juni durchgeführt werden soll.

Interessante Mischung

„Wir wollen auch zukünftig eine interessante Mischung aus Information, Bildung, Politik, Geselligkeit, Kultur und Bewegung im sozialen und kulturellen Bereich anbieten“ versicherte der wiedergewählte Vorsitzende, der sich bei den Versammlungsteilnehmern für ihr Engagement, ihren tatkräftigen Einsatz und ihre Unterstützung bei den durchgeführten Aktionen und Veranstaltungen bedankte.

Diesen Dank an die Besucher nutzte Engels um hinzuzufügen: „Im Vordergrund sollte dabei immer der Spaß, die Geselligkeit und das gute Verstehen Untereinander stehen“. Abgeschlossen wurde die Versammlung mit zwei Referaten. So berichtete die neue Seniorenbeauftragte der Kupferstadt Stolberg, Marianne Bauer, über ihre Arbeit, und die Ehrenamtsbeauftragte Hildegard Nießen machte die Besucher mit dem Thema „Ehrenamt ein großer Wert und ein gutes Gefühl für beide Seiten“ vertraut.

„Ehrenamtler wollen ihre Fähigkeiten anderen zur Verfügung stellen, die eigenen Erfahrungen erweitern und vertiefen sowie gleich gesinnte Menschen kennenlernen und mit anderen gemeinsam sinnvolle Projekte umsetzen“, mit diesen Worten charakterisierte Nießen die Motive und Beweggründe der ehrenamtlich tätigen Menschen. Bauer hatte in den Mittelpunkt ihres Referates ihr Beratungs- und Auskunftsangebot der Themenfelder Pflegesätze, Renten, Schwerbehinderte, Seniorenwohnungen und ambulante sowie stationäre Pflegeeinrichtungen gestellt.

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