Rockmesse: Traditionelle Klänge mit modernen Rhythmen vorgetragen

Von: mlo
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Der Junge Chor Stolberg unter Leitung von Jo Schulte singt mit dem Jugendchor St. Castor aus Alsdorf, Leiter Josef Voussen am Klavier, die „Mass of Regeneration“. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Nicht nur der evangelische Kirchentag in Berlin begeisterte die Menschen am Sonntag, auch in Stolberg wusste der Junge Chor mit einer rhythmischen Rockmesse von Alan Wilson in St. Himmelfahrt die Gottesdienstbesucher in den Bann zu ziehen.

Der 1947 in Nottingham geborene Komponist zeigte mit dem typisch englischen Sound, dass die Kirche 2017 alles andere als alt, verstaubt und traditionsverliebt ist.

Damit der Glaube umfassender, die Erkenntnis reicher und die Liebe glühender und weitherziger werde, dazu brauchte es in der Kirche nicht vieler Worte, the „Mass of Regeneration“ lebte von einer einzigartigen Mischung von traditionellen Klängen und Strukturen mit lebendigen Farben und modernen Rhythmen.

Mit dabei war der befreundete Jugendchor aus Alsdorf mit Sitz in St. Castor. Von Chorleiter Josef Voussen vor 35 Jahren gegründet, hat die Messe in Alsdorf Kultstatus. Voussen gehört zu dem Kreis jener, die den englischen Komponisten 1982 in Aachen persönlich kennen- und schätzen lernte. Wilson befand sich damals in einem Aachener Krankenhaus und brachte die Messe hier zu Papier. Mittlerweile gehörte sie mit Unterstützung einer Rhythmusgruppe zum absoluten Muss eines jeden jungen Chores.

Neben Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus, Acclamation, Blessing and honour, The Lord’s Prayer und Agnus Dei aus dieser Kultmesse wurden auch zwei Gospels mit spürbarem Engagement vorgetragen. „Come let us sing“ von Tore W. Aas und „Lord reign in me“ von Jamie Rankin sowie die neuen geistlichen Lieder, die mit der Pfarrgemeinde gesungen wurden, machten den sonntäglichen Gang zur Kirche lohnend und schwerelos.

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