„Ribbecks Garten“ ist auch für Ältere geeignet

Von: dim
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Auf dem Büsbacher Spielplatz am Eburonenweg informieren Vertreter der Stadtverwaltung die Anwohner über die neuen Pläne und stellen sich den Fragen der Bürger. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Wie wichtig der einzige Spielplatz im großen Stadtteil Büsbach ist, hat schon das große Interesse gezeigt. Zahlreiche Anwohner waren anwesend, als Vertreter der Verwaltung über die Erweiterung des Freizeitgeländes am Eburonenweg informierten und sich den Fragen der Bürger stellten.

Noch bemerkenswerter: Die Kinder waren auf dem Spielplatz dennoch eindeutig in der Mehrheit. Unter dem Arbeitstitel „Ribbecks Garten“ soll der Spielplatz bis zum Herbst um ein Areal, das auch für ältere Kinder und Jugendliche attraktiv ist, erweitert werden. Doch dieser ursprüngliche Planung wird nun noch ausgedehnt. In dem ausgerufenen Stolberger Jahr der Familienfreundlichkeit hat die Kupferstadt als erstes Projekt des Wettbewerbes „12 Monate – 12 Ideen“ die Anregung zu einem generationsübergreifenden Spielplatz gekürt. Und der erste seiner Art wird in Büsbach entstehen.

Die konkreten Pläne erläuterten der Erste Beigeordnete der Stadt, Robert Voigtsberger, der stellvertretende Leiter des Jugendamtes, Josef Offergeld, und der Jugendpfleger, Michael Bosseler, vor Ort. So soll „Ribbecks Garten“, der an den vorhandenen Spielplatz angrenzen wird, unter anderem ein zentrales Spiel- und Klettergerät erhalten.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen gleichermaßen eine Drehscheibe sowie drei Outdoor-Fitnessgeräte nutzen können, ein Surfsimulator soll auch für Senioren geeignet sein, und als inklusive Komponente soll eine Sensorikstrecke als Angebot für Kinder wie Erwachsene im Rollstuhl entstehen.

„Während der baulichen Maßnahmen wird der bestehende Spielplatz für die kleineren Kinder weiterhin zur Verfügung stehen“, verwies Voigtsberger darauf, dass die Erweiterung von der anderen Seite aus erschlossen werde.

Grundsätzlich begrüßten die Erwachsenen bei dem Ortstermin den Spielplatz und die Pläne zur Erweiterung, nutzten aber auch die Gelegenheit, auf kleinere Probleme aufmerksam zu machen. Zum Beispiel mache das häufige Schließen des Metalltores, das zur Umzäunung des Spielplatzes für die Jüngsten gehört, unnötigen Lärm. Und auch die Kommunikation von auf der Bank sitzenden Eltern mit ihren Kindern auf dem weiter entfernten Spielgerät sorge oft für eine laute Geräuschkulisse, erklärten einige Anwohner. Voigtsberger sicherte Abhilfe zu: Eine zweite Bank werde näher an dem Spielgerät errichtet und mache laute Rufe unnötig, das Geräusch von Metall gegen Metall könne durch einen Puffer am Tor abgestellt werden.

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