Stolberg - Rhönradturner Markus Lang erreicht ein gutes Ergebnis

Rhönradturner Markus Lang erreicht ein gutes Ergebnis

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Stolberg. Bei den 55. Deutschen Meisterschaften im Rhönradturnen in Ahrweiler traten 25 Frauen und fünf Männer der Bundesklasse in den drei Disziplinen Gerade auf Musik, Spirale und Sprung an. Für die Finalwettkämpfe qualifizierten sich die jeweils sechs besten Teilnehmer – darunter Markus Lang von der Wettkampfgemeinschaft Stolberger Turngemeinde / TB Breinig.

Der Wettkampf begann für die Erwachsenenklasse mit dem Mehrkampf aller drei Disziplinen. Nachdem er bei dem Qualifikationswettkampf vor einem Monat noch ohne Konkurrenz war, musste er nun gegen gleich vier Weltmeisterschafts-Teilnehmer, darunter der Mehrkampf-Weltmeister, antreten. Der Wettkampftag begann mit dem morgendlichen Einturnen. Hier war viel Geduld gefragt, denn die 30 Aktiven mussten sich die wenige Räder und den begrenzten Platz teilen. So war auch das Spiralerad, mit dem Markus am Abend vorher schon trainiert hatte, sehr stark frequentiert. Ein Wechsel aus Zeitgründen in ein optisch schlechteres Rad sollte sich aber später noch auszahlen. Alles in allem verlief die Generalprobe eher durchwachsen. Für die Männer ging es zunächst zur Spiralefläche.

Als erster Starter musste Markus seine Spirale-Kür vor den Wertungsrichtern vorturnen. Zum ersten Mal gelang es ihm seine Kür ohne Großabzug auf einem Wettkampf durchzuturnen und dafür gab es 8,4 Punkte. Die positive Stimmung verbesserte sich noch, als seine Kontrahenten einige Schwächen zeigten.

Nach der ersten Diszipline lag Markus auf einem guten dritten Platz, nur 0,3 Punkte hinter Platz zwei. Es folgte die Geradekür auf Musik. Bis zur letzten Bahn zeigte Markus eine für ihn tadellose Leistung. Doch dann gab er seinem Rad für die letzten beiden Teile zu wenig Schwung. Er verlor die Kontrolle über das Rad und seine beiden letzten Übungen konnten nicht anerkannt werden. Mit nur 5,85 Punkten stellte sich zunächst Ernüchterung ein.

Doch es war nicht viel Zeit zum Verschnaufen da, denn die letzte Disziplin, der Sprung, folgte nur wenig später. Direkt im ersten von zwei Sprungversuchen brachte Markus seinen gehockten Auerbach-Salto perfekt in den Stand. Dafür gab es 7,6 Punkte und die dritthöchste Wertung in dieser Disziplin.

Nun war erst einmal Warten angesagt, denn die Finalwettkämpfe sollten erst um 18 Uhr beginnen. Ein Fehler verbunden mit einem Großabzug und einige kleine Unsicherheiten ergaben einen Endwert von 7,55 Punkten. Dies reichte immerhin zum vierten Platz.

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