Restaurierung am Kriegerdenkmal: Erfolge aber auch viel Arbeit

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Richard Veehser, Dr. Tim Grüttemeier, Günther Grüttemeier, Bruno Kettenus, Norbert Seidel und Tobias Röhm (von links) informierten sich jetzt über den Fortgang der Sanierungsarbeiten am Zweifaller Kriegerdenkmal.
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Die Figuren auf dem Kriegerdenkmal hatten durch die Witterung zuletzt doch arg gelitten. Die Restaurierung ist aufwendig.

Stolberg- Zweifall. Eine weitere Etappe im Restaurierungsprojekt am Kriegerdenkmal in Zweifall ist geschafft. Und die Ehrenamtler informieren Vertreter der Stadt Stolberg über den Fortgang der Restaurierungsarbeiten.

Das Zweifaller Kriegerdenkmal Ecke Jägerhausstraße/Werkstraße, das am 3. Juli 1926 eingeweiht, und ursprünglich den gefallenen Soldaten aus Zweifall des ersten Weltkrieges gewidmet war, ist durch Umwelteinflüsse über die Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Gerade der sogenannte „saure Regen“ hat das Denkmal aus Muschelkalk im Laufe der Jahrzehnte stark angegriffen.

Reparaturarbeiten am Denkmal wurden außerdem mit falschen Materialien durchgeführt, so dass diese nicht von langer Haltbarkeit waren. Somit war das Denkmal in einem denkbar schlechten Zustand und bedurfte einer dringenden Restaurierung. Es ergab sich durch die Initiative des gebürtigen Zweifallers Norbert Seidel, der als Kirchenrestaurator und Maler die entsprechenden Fachkenntnisse mitbringt, dass sich ein mittlerweile eingespielte Gruppe Ehrenamtler aus Zweifall zur Restauration des Kriegerdenkmals zur Verfügung stellte.

Norbert Seidel, der derzeit in Norwegen wohnt, und als designierter Karnevalsprinz in Zweifall regelmäßig vorbeischaut, hat mit den Zweifallern Heinz- Gerd Braun, Bruno Kettenus und Richard Veeser schon das Mahnmal an der Fernsicht und das Wegekreuz an der Klosterstraße restauriert (wir berichteten). Hinzugekommen ist jetzt Günther Grüttemeier, der durch seine Fachkenntnisse im Maurerhandwerk eine wertvolle Ergänzung und Hilfe darstellt.

Im Dezember des letzten Jahres wurde durch Sicherung des Mahnmals vor weiteren Winterschäden und einem Spendenaufruf zur Finanzierung mit dem Projekt begonnen.

Nach Karneval folgte mit der Bereinigung der Grundfläche von Wurzelwerk und der Stabilisierung der Umrandung der nächste Schritt. Norbert Seidel ist seit zwei Wochen wieder in Zweifall und hat mit seinem Team neben der Reinigung des großen Blausteinkreuzes auf dem zweifaller Friedhof und des Ehrenmals an der Fernsicht weitere große Schritte an den Arbeiten des Kriegerdenkmals verrichtet. Mittlerweile sind ca. 400 Arbeitsstunden in die Arbeiten geflossen, und es wird noch mit mindesten der doppelten Anzahl bis zur Fertigstellung gerechnet.

Durch die vielfältige Unterstützung zweifaller Bürger und Firmen aus der Umgebung wird den Ehrenamtlern jedoch das Arbeiten erleichtert, wofür sie auch sehr dankbar sind, wie sie ausdrücklich mitteilen. Nichts desto trotz sind auch weitere Spenden gern gesehen, da die Restauration bis zur Fertigstellung im dritten Quartal diesen Jahres noch eine Menge Geld verschlingen wird. Infos hierzu in der Sparkasse Zweifall. Um auch die Stadt Stolberg über den Verlauf der Arbeiten zu informieren, wurden Vertreter der Stadt eingeladen.

Neben Jochen Emonds als Fraktionsvorsitzender der CDU und Tobias Röhm als technischer Beigeordneter der Stadt, lies es sich Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier nicht nehmen, persönlich über den Fortgang der Arbeiten informiert zu werden. Fachkundig wurden der Zustand und die notwendigen Arbeiten erläutert, wodurch sich die Anwesenden sehr beeindruckt zeigten. Dr. Tim Grüttemeier lobte das Engagement der Ehrenamtler ausdrücklich und war vom Voranschreiten der Arbeiten begeistert. Er beteuerte weiterhin, dass er sich gerne über den Verlauf informieren lassen möchte.

Diese Motivation durch die Stadtspitze wird wohl unter anderem dazu beitragen, dass dieses Projekt ein weiteres Erfolgsprojekt in Stolberg werden wird. Eins ist klar, in Zweifall geschieht etwas, und darüber wird auch weiterhin berichtet.

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